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Angriff auf jüdischen Studenten

Am Wochenende hat ein Mann einen Studenten schwer verletzt. Offenbar wurde der Student angegriffen, weil er Jude ist.

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Der Angriff am Sonntag geschah vor einer Synagoge in Hamburg. Synagogen sind die Gotteshäuser der Juden. Ein Mann, der sich angezogen hatte wie ein Soldat, griff einen Studenten an, als der in die Synagoge gehen wollte. Der Student wurde schwer verletzt.

Polizisten stehen am abgesperrten Tatort vor der Hamburger Synagoge
Den Platz vor der Synagoge hatte die Polizei am Sonntag abgesperrt.
Quelle: dpa

Weil am Sonntag ein jüdischer Feiertag war und der Angriff direkt vor einer Synagoge passiert ist, vermuten viele, dass der Täter aus Hass gegen Juden gehandelt hat. Ein anderes Wort dafür ist Antisemitismus. Es bedeutet, Menschen zu verachten, nur weil sie der jüdischen Religion oder dem jüdischen Volk angehören. Antisemiten behaupten zudem oft schlechte Dinge über Juden. Im Video erfahrt ihr noch mehr zum Thema Antisemitismus.

In Deutschland führte dieser Hass gegen Juden zu einem schrecklichen Verbrechen als Adolf Hitler und die Nationalsozialisten an der Macht waren. Sie ermordeten vor etwa 80 Jahren Millionen Juden in ganz Europa. Das Zeichen der Nationalsozialisten war ein Hakenkreuz. Einen Zettel auf dem das Hakenkreuz drauf stand, soll der Angreifer getragen haben.

Das ist kein Einzelfall, das ist widerlicher Antisemitismus und dem müssen wir uns alle entgegenstellen.
sagte Bundesaußenminister Heiko Maas

Mehrere Mitglieder der Regierung äußerten sich entsetzt über die Gewalt. Bundesjustizministerin Christine Lambrecht sagte: «Der Hass gegen Jüdinnen und Juden ist eine Schande für unser Land.» Der Staat müsse alles tun, um jüdisches Leben zu schützen. Sie alle wünschten dem Studenten, dass er schnell wieder gesund wird.

Im Video stellen wir euch Aviv vor. Er lebt in Berlin und ist Jude.

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logo! trifft Aviv und Samir
 

Beide sind Juden und leben in Berlin.

Videolänge
2 min
Mahnwache nach der Attacke vor Hamburger Synagoge.
Am Montag haben sich viele Menschen vor der Synagoge in Hamburg versammelt und friedlich gegen Gewalt demonstriert.
Quelle: Jonas Walzberg/dpa

Vor der Synagoge hatten dem Studenten mehrere Menschen geholfen, dann wurde er ins Krankenhaus gebracht. Der Angreifer wurde kurz nach der Tat von der Polizei festgenommen. Die will nun herausbekommen, warum genau er das getan hat.

Diesen Text ist von der Kinder dpa und von Hannes

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