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Neuseeland: Angriff auf Moscheen

Bei einer Schießerei am Freitag in Christchurch wurden 50 Menschen getötet, viele wurden verletzt.

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Ein bewaffneter Mann schoss am Freitag in einer Moschee in Christchurch in Neuseeland um sich. In der Moschee waren gerade Hunderte Menschen zum Freitagsgebet versammelt. Später sind auch in einer anderen Moschee in einem Vorort Schüsse gefallen. Insgesamt sind 50 Menschen gestorben.

Straßensperrung in Christchurch, Neuseeland, 15.03.2019
Die Polizei sorgt in Christchurch für Sicherheit.
Quelle: dpa

Wer waren die Täter?

  • Drei Männer und eine Frau wurden nach der Tat gefasst.
  • Einer der Männer ist ein 28 Jahre alter Australier. Er wird verdächtigt, der Haupttäter zu sein. Am Samstag muss er in Neuseeland vor Gericht.
  • Eine der drei anderen Personen wurde bereits wieder freigelassen.
  • Was die anderen beiden mit der Tat zu tun haben, ist noch nicht klar.

Was wollte der Täter?

  • Der 28-jährige Australier hat wohl absichtlich eine Moschee als Ziel des Angriffs ausgewählt, weil er gegen Muslime ist - also gegen Menschen, die der Religion Islam angehören. Moscheen sind die Gebetshäuser von Muslimen. Der Mann wollte in Neuseeland wohl Hass und Angst verbreiten.
  • Vor der Tat hat er im Internet wohl rechtsextreme Äußerungen verbreitet, die die Tat in Christchurch angekündigt haben sollen.

Gefahr noch nicht vorüber

In Christchurch beruhigt sich die Lage langsam wieder. Die Polizei geht wohl davon aus, dass sie alle Täter, die an dem Angriff beteiligt waren, gefasst hat. Trotzdem warnen Polizei und Sicherheitsleute Muslime in ganz Neuseeland. Die Gefahr sei noch nicht vorüber und sie sollen vorsichtshalber zu Hause bleiben.

Sie sollen zunächst auch nicht zu den Freitagsgebeten in die Moscheen gehen, um sich nicht in Gefahr zu begeben. Das Freitagsgebet ist vielen Muslimen aber sehr wichtig. Wenn sie sich aus Angst freitags nicht mehr in ihren Moscheen versammeln können, können sie ihre Religion nicht mehr frei ausleben. Viele Menschen in Neuseeland sind fest entschlossen, sich keine Angst einjagen zu lassen. Denn genau das sei es, was die Täter erreichen wollen. Auch die Regierungschefin Neuseelands will sich nicht von den Tätern einschüchtern lassen.

Ein Mädchen hält sich die Hände vor die Augen, weil es vor etwas Angst hat

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