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Neuseeland: Trauer nach Anschlag

Vor einer Woche gab es in Christchurch, in Neuseeland, einen Anschlag. Dabei wurden 50 Menschen getötet und viele verletzt. Am Freitag erinnerten die Menschen mit zwei Schweigeminuten an die Opfer.

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Ein bewaffneter Mann hatte vor einer Woche in zwei Moscheen in Christchurch in Neuseeland um sich geschossen. In den Moscheen waren gerade Hunderte Menschen zum Freitagsgebet versammelt. Insgesamt starben 50 Menschen.

Was wollte der Täter?

Der 28-jährige Australier hatte wohl absichtlich Moscheen als Ziel seiner Angriffe ausgewählt, weil er gegen Muslime ist - also gegen Menschen, die der Religion Islam angehören. Moscheen sind die Gebetshäuser von Muslimen. Der Mann wollte in Neuseeland wohl Hass und Angst verbreiten. Vor der Tat hat er über das Internet rechtsextreme Äußerungen verbreitet und soll dort auch den Anschlag in Christchurch angekündigt haben.

Menschen legen Blumen nieder, dahinter stehen weitere Personen, Christchurch, 22.03.19
Viele trugen ein Kopftuch als Zeichen, dass Muslime dazugehören.
Quelle: Reuters

Kopftuch als Zeichen

Eine Woche später gab es im ganzen Land zwei Schweigeminuten für die Opfer des Anschlags. In Christchurch wurde mit einer Trauerfeier an die Menschen erinnert. Viele Neuseeländer trugen ein Kopftuch, unter anderem auch Jacinda Ardern, die Premierministerin Neuseelands. Die Aktion sollte zeigen, dass Muslime zur neuseeländischen Gesellschaft dazugehören und nicht gehasst werden. Das sagte auch die Premierministerin:

Bereits wenige Tage nach dem Anschlag hatte die neuseeländische Regierung beschlossen, strengere Waffengesetze zu machen. Bestimmte Waffen sind ab sofort verboten.

Ein Mädchen hält sich die Hände vor die Augen, weil es vor etwas Angst hat

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