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Angst rettet uns jeden Tag das Leben

Herzrasen, zitternde Knie, Atemnot, Schweißausbrüche: Angst ist ein unangenehmes Gefühl, aber es ist auch eine sehr wichtige Reaktion des Körpers auf Gefahr.

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Angst kennt jeder und hat jeder schon mal gehabt. Vor Spinnen kann man Angst haben, vor Gewitter, vor Ärger in der Schule, vor Krankheiten oder davor, nicht gemocht zu werden. Angst zu haben ist völlig normal und sogar überlebenswichtig. Denn Angst warnt uns vor Gefahren und hält uns davon ab, gefährliche Dinge zu tun.

Die Angst vor gefährlichen Tieren ist uralt

Auch wenn Menschen heute kaum noch in Situationen kommen, in denen Tiere ihnen wirklich gefährlich werden können, ist diese Angst noch immer in uns. Denn unsere Vorfahren mussten sich viel häufiger vor lebensbedrohlichen Begegnungen mit Tieren schützen.

Heute sind es meist andere Situationen, in denen plötzlich etwas passiert, das einen erschreckt. Ein knackendes Geräusch in der Dunkelheit zum Beispiel oder ein herabstürzender Gegenstand, der neben einem aufschlägt. In solchen Situationen verleiht Angst dem Körper ungeahnte Kräfte: Der Mensch ist dadurch besonders aufmerksam. Er ist in der Lage, schnell Entscheidungen zu treffen und im Notfall auch die Flucht zu ergreifen.

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Das passiert bei Angst in eurem Körper
 

Am Dienstag ist Stell-dich-deinen-Ängsten-Tag.

Videolänge:
1 min

Angst lässt uns vorsichtig sein

Neben dem plötzlichen Schreck, gibt es auch die Angst vor Ereignissen, die passieren könnten. Die Angst vor Unfällen zum Beispiel oder vor Krankheiten. Diese Angst ist ebenso wichtig. Sie sorgt nämlich dafür, dass Menschen vorsichtig sind und Gefahren vermeiden.

Zum Beispiel schauen die meisten Menschen beim Überqueren einer Straße nach Autos – aus Sorge, überfahren zu werden. Und viele gehen zum Arzt, wenn sie das Gefühl haben, ernsthaft krank zu sein. Sie haben Angst, dass die Krankheit ohne Behandlung schlimmer werden könnte.

Aber Angst kann auch überhandnehmen

Manche Menschen haben ständig Angst, die für andere völlig übertrieben zu sein scheint. Sie haben Angst vor Dingen und Situationen, die eigentlich gar nicht so schrecklich angsteinflößend sein sollten. Oft wird ihr ganzes Leben von ihrer Angst bestimmt. Solche Menschen leiden unter Angststörungen.

Diesen Text haben Carolin und Lotte geschrieben.

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