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Artenschutzabkommen

Das "Washingtoner Artenschutzabkommen" soll dafür sorgen, dass Tiere und Pflanzen besser geschützt werden.

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Im Jahr 1973 haben sich in der US-amerikanischen Hauptstadt Washington Politiker aus 80 Ländern zusammengetan und ein paar wichtige Regeln beschlossen. Diese Regeln nennt man auch das "Washingtoner Artenschutzabkommen". Es soll dafür sorgen, dass Tiere und Pflanzen besser geschützt werden. Auch Deutschland hat 1979 versprochen, die Regeln einzuhalten.

Orang Utan-Junges mit Mutter.
Der Lebensraum der Orang-Utans ist in Gefahr. Auf den Inseln Sumatra und Borneo in Südostasien leben noch circa 70.000 Orang-Utans in freier Wildbahn.
Quelle: dpa

Bedrohte Pflanzen und Tiere

Ein Schneeleopard
Der Schneeleopard ist stark gefährdet. Weltweit gibt es weniger als 7.000 Tiere. Die Heimat der seltenen Großkatze sind die Gebirge im zentralen Asien.
Quelle: dpa

Auf der Erde leben Millionen verschiedener Tiere und Pflanzen. Von einigen gibt es ganz viele, andere sind so selten, dass sie vom Aussterben bedroht sind. Das bedeutet, dass es sie eines Tages vielleicht nicht mehr gibt. Mit dem Abkommen haben inzwischen 183 Länder versprochen, eine lange Liste von Arten besser zu schützen: rund 30.000 Pflanzen- und etwa 5.000 Tierarten. Alle paar Jahre wird diese Liste erneuert.

Wozu ist das Abkommen gut?

Nebelschwaden ziehen über die Kakteen in der Atacamawüste
Kakteen müssen geschützt werden.

Zum Schutz der vielen Arten gibt es dann noch mal einzelne Regeln. So zum Beispiel für die seltensten Kakteen: Damit die Stachelpflanzen auch noch in ein paar Jahren in den Wüsten und Savannen blühen, dürfen Touristen sie nicht einfach ausgraben und mit nach Hause nehmen.

Dschungel statt Käfig

Elefant
Die Zahl der in Afrika lebenden Dickhäuter ist in den letzten Jahren sehr stark gesunken. Eine Zählung hat ergeben, dass es nur noch viel weniger Elefanten gibt als angenommen.
Quelle: BBC/Chadden Hunter

Das Abkommen bestimmt auch, dass der Handel, also der Verkauf, von Tieren oder ihren Hörnern, Fellen und Zähnen streng kontrolliert wird. Deswegen dürfen zum Beispiel seltene Papageien aus Asien nicht mehr nach Deutschland verkauft werden. Statt in engen Käfigen leben zu müssen, können die bunten Vögel weiter durch den Dschungel flattern. Das Abkommen soll auch dafür sorgen, dass es in Afrika wieder mehr Elefanten gibt. Mit Stoßzähnen von Elefanten, dem sogenannten Elfenbein, darf zum Beispiel nicht mehr gehandelt werden. Dennoch töten Wilderer jedes Jahr Tausende Tiere, um das wertvolle Elfenbein heimlich zu verkaufen.

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