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Atommüll

In Atomkraftwerken wird Strom erzeugt. Dabei entsteht radioaktiver Müll.

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Atomkraftwerke bergen eine Gefahr: In ihnen entsteht nämlich radioaktive Strahlung. Radioaktive Strahlen kann man weder sehen noch fühlen oder schmecken, aber sie können sehr krankmachen. Sie können zum Beispiel die Krankheit Krebs auslösen. Der radioaktive Müll ist außerdem gefährlich, weil er noch viele tausend Jahre radioaktive Strahlen abgibt.

Atommüll wird zurzeit in speziellen Behältern aufbewahrt, damit die gefährlichen Strahlen nicht nach außen dringen können. Er kommt dann in sogenannte Zwischenlager. Dort wird der Atommüll nur vorübergehend gelagert, denn keiner weiß bisher, wo er ganz sicher und endgültig gelagert werden kann. 

Was passiert mit dem Atommüll?


Da Atommüll noch so lange radioaktiv strahlt, muss er auf sicheren Gelände gelagert werden - am besten unterirdisch. Es dürfen keine Strahlen nach oben durchdringen. Außerdem muss der Müll bei Erdbeben oder Flugzeugabstürzen absolut sicher sein. Endlager, in denen der Atommüll für immer bleiben kann, gibt es in Deutschland bisher noch nicht.

Lagerung von Atommüll
In solchen Fässern wird der Atommüll gelagert. Quelle: dpa

Auf der Suche

Wissenschaftler erforschen noch immer, wo Atommüll so tief in der Erde gelagert werden kann, dass die radioaktiven Strahlen nicht an die Erdoberfläche kommen können. Das Gestein dort unten darf sich nicht bewegen und muss vor Erdbeben sicher sein. An einigen Orten gab es bereits Probebohrungen. Bis aber ein Endlager entsteht, werden noch viele Jahre vergehen. So lange bleibt der Atommüll in Zwischenlagern.

Der Atommüll muss vom Atomkraftwerk zum Zwischenlager transportiert werden. Dazu wird er in den Atomkraftwerken in spezielle Behälter geladen, die "Castoren". Sie werden dann mit Zügen und mit Lastwagen in Zwischenlager gebracht.

Gegen Atommüll-Transporte

Eine Demonstration gegen Atomkraft in Berlin
Viele Menschen sind gegen Atomkraftwerke. Quelle: dapd

Viele Menschen sind gegen Atommüll-Transporte. Sie befürchten zum Beispiel, dass aus den Behältern doch gefährliche Strahlen nach außen dringen könnten. Oder dass beim Transport, zum Beispiel bei einem schweren Unfall, die Atommüll-Behälter kaputtgehen. Wenn tatsächlich radioaktive Strahlen aus den Behältern nach draußen gelangen würden, könnte das viele Menschen sehr krankmachen. Experten sagen aber, dass die Atommüll-Behälter sehr sicher seien und dass alles getan werde, um Unfälle beim Transport zu verhindern.

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