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Nach dem Einsturz der Autobahnbrücke in Genua

In der italienischen Stadt Genua ist am Dienstag ein Teil einer Autobahnbrücke eingestürzt. Dabei sind mehr als 40 Menschen gestorben. Am Samstag wurde in ganz Italien der Opfer gedacht.

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In Genua fand am Samstag eine große Trauerfeier für die Opfer des Unglücks statt. Tausende Menschen nahmen daran teil, darunter Rettungskräfte und Ärzte, die nach dem Einsturz geholfen hatten. Sie bekamen großen Applaus. Auch viele wichtige italienische Politiker und Angehörige von Opfern waren bei der Zeremonie. Allerdings nahmen auch einige Familien von Opfern des Unglücks bewusst nicht an der Trauerfeier teil, um so gegen die Politiker zu protestieren. Sie geben einigen Politikern eine Mitschuld. Sie sind der Meinung, die Politiker hätten dafür sorgen müssen, dass so ein Unglück nicht passiert.

Trauerfeier für die Opfer der Brücken-Katastrophe in Genua.
Trauerfeier für die Opfer der Brücken-Katastrophe in Genua.
Quelle: Gregorio Borgia/AP/dpa

Was ist genau passiert?

Die eingestürzte Brücke in der italienischen Hafenstadt Genua (Italien) am 14.08.2018
Von der Autobahnbrücke fehlt jetzt ein Teil.
Quelle: ap

In der Stadt Genua in Italien war am Dienstag eine Autobahnbrücke eingestürzt. Etwa 100 Meter der Brücke stehen jetzt nicht mehr. Autos waren in die Tiefe gestürzt, einige in den Fluss Polcevera, über den die Autobahn A 10 führt.

Es sind mindestens 42 Menschen gestorben, viele sind verletzt. Einige Anwohner mussten ihre Häuser unter der Brücke verlassen.

Ursache noch unklar

Als die Brücke einstürzte, gab es in Genua strömenden Regen. Außerdem wurde an der mehr als 50 Jahre alten Brücke gebaut, auf ihr hat laut Betreiber ein Baukran gestanden. Die Gründe für den Einsturz müssen noch geklärt werden. Das kann noch ziemlich lange dauern.

Brücken sind sicher

Nach dem Unglück am Dienstag haben manche ein mulmiges Gefühl dabei, über große Brücken zu fahren. Um sicherzustellen, dass die Brücken stabil sind, gibt es in Deutschland strenge Kontrollen. Alle sechs Jahre wird eine Brücke genau untersucht. Fachleute prüfen zum Beispiel, ob es Risse oder Roststellen in der Brücke gibt. Und sie checken, ob es Hohlräume in der Brücke gibt. Alle drei Jahre gibt es auch noch eine Zwischenprüfung. Und auch zwischendurch werden die Brücken von Experten besichtigt.

Wenn etwas an einer Brücke auffällig ist, wird sie repariert. Manchmal werden auch einzelne Spuren gesperrt oder schwere LKW dürfen die Brücke nicht mehr nutzen - so wird eine Brücke entlastet. Experten sind sich einig: Ihr braucht keine Angst zu haben, in Deutschland über eine Brücke zu fahren!

Eingestürzte Brücke in Genua (Italien) am 14.08.2018
Eingestürzte Autobahnbrücke in Genua
Quelle: reuters
Ein Mädchen hält sich die Hände vor die Augen, weil es vor etwas Angst hat

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