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Nach dem Einsturz der Brücke in Genua

Im vergangenen August waren bei dem Einsturz einer Autobahnbrücke 43 Menschen gestorben. Am Freitag wurde der Teil der Brücke gesprengt, der damals nicht eingestürzt war.

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Eine Explosion, ein Knall und eine riesige Staubwolke über Genua - danach war von der Autobahnbrücke nichts mehr zu sehen. Nach dem Unglück im vergangenen Sommer hatte die Stadt in Italien entschieden, die Brücke nicht noch einmal zu reparieren. Stattdessen wurde die mehr als 50 Jahre alte Brücke kontrolliert gesprengt.

Sprengung der Brückenreste in Genua
So sah es aus sicherer Entfernung aus, als die Brücke am Freitag gesprengt wurde.
Quelle: reuters

Was war damals passiert?

In der Stadt Genua in Italien war am 14. August 2018 ein Teil der Autobahnbrücke eingestürzt. Autos waren in die Tiefe gestürzt, einige in den Fluss Polcevera, über den die Autobahn A 10 führt. 43 Menschen waren gestorben, viele wurden verletzt.

Ursache noch unklar

Eingestürzte Brücke in Genua (Italien) am 14.08.2018
Nach dem Einsturz der Brücke in Genua.
Quelle: reuters

Noch immer ist nicht ganz klar, was die Brücke zum Einstürzen gebracht hat. Als die Brücke einstürzte, gab es in Genua strömenden Regen. Außerdem wurde an der Brücke gebaut, auf ihr hat laut Betreiber ein Baukran gestanden. Nach dem Unglück gaben viele Angehörige einigen Politikerinnen und Politikern eine Mitschuld. Die Angehörigen sind der Meinung, die Politiker hätten dafür sorgen müssen, dass die Brücken in Italien regelmäßig kontrolliert werden und sicher sind.

Brücken in Deutschland sind sicher

Nach dem Unglück in Italien haben manche ein mulmiges Gefühl dabei, über große Brücken zu fahren. In Deutschland gibt es strenge Kontrollen, um sicherzustellen, dass die Brücken stabil sind. Alle sechs Jahre wird eine Brücke genau untersucht. Fachleute prüfen zum Beispiel, ob es Risse oder Roststellen in der Brücke gibt. Und sie checken, ob es Hohlräume in der Brücke gibt. Alle drei Jahre gibt es auch noch eine Zwischenprüfung. Und auch zwischendurch werden die Brücken von Experten besichtigt.

Wenn etwas an einer Brücke auffällig ist, wird sie repariert. Manchmal werden auch einzelne Spuren gesperrt oder schwere LKW dürfen die Brücke nicht mehr nutzen - so wird eine Brücke entlastet. Expertinnen und Experten sind sich einig: Ihr braucht keine Angst zu haben, in Deutschland über eine Brücke zu fahren!

Neue Brücke für Genua

In Genua ist eine neue Autobahnbrücke bereits in Planung. Es wird allerdings noch einige Zeit dauern, bis sie fertiggestellt wird. Ein bekannter Architekt aus Genua soll die neue Brücke entwerfen. Sie soll sicherer sein, viele Jahre halten und gleichzeitig ein Denkmal für die 43 Menschen sein, die bei dem Unglück 2018 gestorben sind.

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