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Bedrohte Bienen

Seit Jahren beobachten Wissenschaftler, dass es immer weniger Honigbienen gibt. Das hat auch mit der Varroa-Milbe zu tun. Doch Forscher haben nun ein Mittel gegen die Milbe entdeckt.

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Es gibt mehrere Gründe, warum die Honigbienen sterben. Ein wichtiger Grund ist ein anderes Insekt: die Varroa-Milbe. Die winzig kleinen Milben ernähren sich vom Blut der Honigbienen. Über die Bisswunde, die die Milbe der Biene zufügt, dringen Krankheiten ein, die die Biene schwächen. Wenn es zu viele Milben gibt, sterben oft ganze Bienenvölker.

Eine Biene sammelt Blütenstaub
Es gibt immer weniger Bienen. Quelle: dpa

Rettung für die Bienen?

Forscher haben nun herausgefunden, dass eine Art Salz gegen die Milbe hilft. Das Mittel hat den schwierigen Namen Lithiumchlorid. Die Imker können das Mittel in Zuckerwasser auflösen und damit Bienen füttern. Es ist nicht giftig für die Bienen und schützt sie vor der Varroa-Milbe. Die Rettung für die Bienen bedeutet das neue Mittel allerdings nicht. Denn bis das Mittel wirklich eingesetzt werden kann, müssen noch viele Tests gemacht werden.

Weitere Ursachen für das Bienensterben

bienen
Ein Imker schaut nach seinem Bienenvolk Quelle: dpa

Das Bienensterben hat noch andere Ursachen. Wissenschaftler sagen, dass es immer weniger Blütenpollen gibt. Viele Wiesen werden schon abgemäht, bevor sie blühen. Die Bienen, die sich von den Blütenpollen ernähren, finden deshalb immer weniger Nahrung. Auch dadurch sind sie geschwächt.

Andere Forscher sagen, dass die Bienen durch den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft schneller krank werden. Die Bienen nehmen die giftigen Pflanzenschutzmittel mit den Blütenpollen auf. Dadurch sinkt die Widerstandskraft der Bienen gegen Krankheiten. Kranke und geschwächte Bienen sterben schneller als gesunde.

Tipps für Bienenfreunde

Doch ihr könnt selbst etwas tun, um den Bienen zu helfen und sie zu schützen. logo! hat ein paar Tipps für euch:

  • Pflanzt in eurem Garten oder auf dem Balkon Pflanzen an, die Bienen Nahrung bieten. Besonders über pollenreiche Pflanzen freuen sich Bienen - zum Beispiel Obstbäume, Schnittlauch, Zitronenmelisse oder Sonnenblumen.
  • Habt ihr einen Imker bei euch in der Nähe, dann kauft euren Honig bei ihm. Denn: Verdient der Imker gut an seinem Honig, überlegt er vielleicht sich ein paar mehr Bienenstöcke anzuschaffen.
  • Benutzt auf keinen Fall Insektenschutzmittel für eure Pflanzen. Für die Bienen ist das nämlich Gift.
  • Habt ihr eine Wiese? Wenn ja, dann mäht sie nur zwei Mal im Jahr und vor allem nicht dann, wenn sie blüht.

ZDFtivi | logo! - Wichtige Bienen

logo! erklärt, warum Bienen so wichtig sind und nicht aussterben sollten.

Videolänge:
1 min
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