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Bedrohte Eisbären

Am 27. Februar ist Tag des Eisbären. Er soll darauf aufmerksam machen, dass Eisbären stark bedroht sind. Und sie sind sogar ein Symbol für das Artensterben generell geworden, denn ihr Lebensraum ist ganz besonders in Gefahr.

Datum:

Der Eisbär wird auch Polarbär genannt, weil er fast ausschließlich in der Arktis, also um den Nordpol herum lebt. Eisbären sind die größten Landraubtiere der Erde. Jahrzehntelang wurden sie von Menschen gejagt, bis es nur noch so wenige gab, dass sie schließlich unter Schutz gestellt wurden. Ihr natürlicher Lebensraum ist das Packeis, also zusammengeschobene Eisschollen auf dem Polarmeer.

Der Klimawandel zwingt Eisbären, Nahrung in Siedlungen zu suchen.
Der Lebensraum der Eisbären ist in Gefahr. Quelle: Hinrich Bäsemann/dpa

Kaum noch Jagdgebiete

Unter dem Packeis leben auch Robben und die sind die Leibspeise der Eisbären. Oft warten sie stundenlang an Löchern im Eis bis eine Robbe zum Atmen auftaucht, um dann zuzuschlagen. Die Packeisflächen schrumpfen aber durch die Erderwärmung seit Jahren immer mehr, wodurch die Eisbären ihre Jagdgebiete verlieren.

In den eisfreien Gegenden gibt es kaum Robben. Man hat schon Eisbären gefunden, die völlig geschwächt tausende Kilometer auf der Suche nach Nahrung zurückgelegt haben. Außerdem fördern die Menschen immer mehr Öl und Gas in der Arktis. Auch Förderanlagen, Siedlungen und Schiffsverkehr vertreiben die Eisbären. Um die Eisbären erfolgreich zu schützen, müssen die Menschen vor allem deren Lebensraum schützen.

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