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Bedrohte Tier- und Pflanzenarten

Expertinnen und Experten warnen: Um das Artensterben aufzuhalten, muss dringend etwas getan werden. Etwa eine Million Arten sind weltweit vom Aussterben bedroht.

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Orang-Utan, Biene oder Thunfisch - das sind drei ziemlich unterschiedliche Tiere. Aber alle drei haben etwas gemeinsam: Sie sind vom Aussterben bedroht. Genauso wie viele weitere Tier- und Pflanzenarten. Expertinnen und Experten der Vereinten Nationen haben einen Bericht veröffentlicht. Darin warnen sie: Es muss sich dringend etwas ändern, um das Artensterben aufhalten zu können.

Orang-Utans im Dschungel
Auch die Orang-Utans sind vom Aussterben bedroht.
Quelle: dpa

Was steht in dem Bericht?

Die Experten und Expertinnen haben sich die Artenvielfalt in vielen verschiedenen Ländern angesehen. Sie haben dabei herausgefunden, ...

  • ... dass etwa eine Million Arten auf der Welt bedroht sind.
  • ... dass das Artensterben weltweit seit es Menschen gibt noch nie so heftig war wie in den vergangenen Jahrzehnten und immer mehr Arten verschwinden.
  • ... dass große Teile der Kontinente und der Meere vom Menschen verändert wurden. Der Mensch hat also in den Lebensraum von Tieren und Pflanzen eingegriffen.

Welche Gründe gibt es für das Artensterben?

  1. Menschen zerstören viele Lebensräume von Tier- und Pflanzenarten. Es werden zum Beispiel immer größere Teile des Regenwalds abgeholzt. So werden die Tiere und Pflanzen, die dort leben, vertrieben. Ein anderes Beispiel: Wenn ein Bauer Getreide anbaut, dann spritzt er häufig bestimmte Mittel auf seine Äcker. Durch diese Mittel kann mehr Getreide geerntet werden, sie schaden aber vielen Pflanzen und Tieren.
  2. Viele Tiere sind bedroht, weil sie von Menschen gejagt werden. Wilderer jagen und töten zum Beispiel Nashörner. Die Hörner gelten in machen Ländern als sehr wertvoll und Wilderer können damit viel Geld verdienen.
  3. Der Klimawandel ist ein großes Problem für viele Arten. Durch den Klimawandel werden die Meere immer wärmer. Einige Arten kommen damit nicht klar. So sterben zum Beispiel viele Korallenarten ab.
  4. Die Umwelt wird immer mehr verschmutzt. Es gelangt zum Beispiel viel Plastik in die Meere. Für Meerestiere ist das gefährlich. Sie können das Plastik verschlucken und daran sterben.
  5. Manchmal gelangen Arten von einem Ort der Erde an einen anderen, an dem sie nicht heimisch sind. Man nennt sie invasive Arten. Es kann passieren, dass diese Arten sich an dem neuen Ort rasch ausbreiten und andere Arten vertreiben, die dort eigentlich heimisch sind.

Und jetzt?

Die schlechte Nachricht: Die Expertinnen und Experten sagen, dass in den kommenden Jahrzehnten viele weitere Tier- und Pflanzenarten aussterben könnten. Das ist ein Problem. Denn Artenvielfalt ist wichtig. Jede Art hat ihre Aufgabe und ist wichtig für die Natur.

Die gute Nachricht: Die Expertinnen und Experten der Vereinten Nationen sagen, dass es noch nicht zu spät ist, etwas gegen das Artensterben zu tun. Sie fordern aber, dass sofort etwas getan werden muss. Politikerinnen und Politiker sollten sich stärker dafür einsetzen, dass die Artenvielfalt geschützt wird.

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