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Klimawandel: Wissenschaftler sagen drastische Folgen vorher

Es wird wärmer auf der Erde - und das hat Folgen. Der Meeresspiegel steigt, die Folgen für die Ozeane sind problematisch. Experten schlagen Alarm. Sie sagen deutlich: Es muss jetzt gehandelt werden.

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130 Wissenschaftler und Experten aus mehr als 30 Ländern haben untersucht, wie sich die Temperaturen auf der Erde verändern und welche Auswirkungen der Klimawandel weltweit hat. Dafür haben sie Tausende aktuelle Untersuchungen verglichen, ausgewertet und für einen Bericht zusammengefasst. In dem Bericht ging es dieses Mal vor allem um die Ozeane und Meere auf der Welt und wie sie sich durch den Klimawandel verändern.

Schmelzender Eisberg in Grönland
Durch die Erderwärmung schmelzen auch Gletscher und Eisberge - wie hier in Grönland.
Quelle: ap

Forscher sagen: Es muss jetzt gehandelt werden

Das Ergebnis der Forscher: Der Klimawandel verändert die Ozeane ziemlich drastisch und das führt zu großen Problemen. Durch den Klimawandel steigt die Temperatur auf der Erde an. Das Eis der Arktis, der Antarktis und das von Gletschern in Gebirgen schmilzt. Dadurch steigt der Meeresspiegel weltweit an. Das könnte in Zukunft ein Problem für Millionen Menschen werden, die an Küsten oder auf Inseln leben. Dort käme es in Zukunft häufiger zu heftigen Überschwemmungen. Manche Inseln könnten sogar verschwinden.

Deshalb fordern die Wissenschaftler: Weltweit müssen Politiker, Firmen und Wissenschaftler jetzt daran arbeiten, den Klimawandel zu bremsen. Der Ausstoß des klimaschädlichen Gases CO2 muss deutlich verringert werden. Im Verkehr und in der Stromgewinnung muss sich also einiges tun. Denn zum Beispiel Autoabgase und die Abgase aus vielen Kraftwerken enthalten viel CO2. Vor allem Kraftwerke, in denen Kohle, Erdöl oder Gas verbrannt wird, tragen zur CO2-Belastung bei.

Bisher ist zu wenig passiert

Wenn nichts unternommen wird, könnte die Temperatur auf der Erde bis zum Ende des Jahrhunderts um mehr als drei Grad steigen. Auf der Weltklimakonferenz im Dezember 2015 in Paris hatten sich viele Länder eigentlich bereits darauf geeinigt, dass der Anstieg auf weniger als zwei Grad begrenzt wird. Aber passiert ist seitdem viel zu wenig. Klimaaktivisten, zum Beispiel die Schwedin Greta Thunberg fordern, dass auf der nächsten Weltklimakonferenz im Dezember in Chile konkrete Maßnahmen verabredet werden, um wirklich etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen.

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