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Weltklimarat: Häufiger extremes Wetter

Es wird wärmer auf der Erde - und das hat Folgen. Experten fordern deshalb, dass sich unter anderem diese 5 Dinge ändern.

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Viele von euch haben noch Sommerferien und freuen sich wahrscheinlich über das oft schöne Wetter und den Badespaß im Freibad. Experten glauben, dass es solche heißen Sommer mit wenig Regen noch häufiger geben wird, vor allem rund um das Mittelmeer. Doch freuen können sie sich darüber nicht - im Gegenteil, es macht ihnen riesige Sorgen.

Schmelzender Eisberg in Grönland
Durch die Erderwärmung schmelzen auch Gletscher und Eisberge - wie hier in Grönland.
Quelle: ap

Am Donnerstag hat der Weltklimarat der Vereinten Nationen einen neuen Bericht vorgelegt. Für ihn haben mehr als 100 Forscher aus vielen verschiedenen Ländern tausende Studien rund um das Thema Klimawandel genau angeschaut. Dabei kam heraus, dass der Klimawandel für extremes Wetter sorgt, also zum Beispiel dafür, dass es in einigen Regionen starke Hitze gibt und kaum Regen fällt, in anderen Regionen aber heftige Regenschauer für Überschwemmungen sorgen.

Extremes Wetter bedroht die Ernte

Die Experten haben festgestellt, dass diese Wetterextreme dafür sorgen, dass vielen Landwirten die Ernte auf dem Feld kaputt geht. In vielen Regionen der Erde konnten Landwirte in der vergangenen Zeit zum Beispiel nur noch deutlich weniger Getreide ernten als sonst. Doch wenn es weniger Getreide gibt, aus dem man Brot, Nudeln und vieles mehr machen kann – dann werden all diese Dinge aus Getreide teurer. Und das wird dann vor allem für Menschen mit wenig Geld zu einem riesigen Problem. Die Experten sagen, dass der Mangel an Getreide in einigen Regionen der Welt dazu führen könnte, dass noch mehr Menschen unter Hunger leiden.

weltwetterorganisation: 2018 war viertwaermstes jahr
Auf vielen Feldern ist die Ernte vertrocknet.
Quelle: dpa

Diese 5 Dinge fordern die Experten unter anderem, um den Klimawandel abschwächen:

  1. Mehr Bio-Landwirtschaft auf dem Feld und bei der Nutztierhaltung
  2. Wälder müssen besser geschützt werden und dort viele verschiedene Baumarten gepflanzt werden. Denn Bäume helfen dem Klima.
  3. Es muss wieder mehr Moore geben. Viele von ihnen wurden trocken gelegt, um sie als Felder für die Landwirtschaft zu nutzen. Doch nun müssten wieder mehr Moore unter Wasser gesetzt werden. Denn Moore schaffen es, schädliche Gase aus der Luft zu ziehen, die schlecht für das Klima sind.
  4. Es müssen sich mehr Leute beim Essen umgewöhnen. Wenn deutlich mehr Menschen nur ab und zu Fleisch, Fisch und Milchprodukte essen würden und stattdessen mehr Pflanzliches (also zum Beispiel Gemüse, Obst, Linsen, Beeren und Sprossen), dann würde das dem Klima sehr helfen.
  5. Weniger Lebensmittel verschwenden! Die Herstellung von Lebensmitteln belastet das Klima. Klar, wir brauchen Lebensmittel. Doch weltweit wird mehr als ein Viertel der Lebensmittel weggeschmissen. In einigen Regionen wird also immer mehr Nahrung produziert als verbraucht wird. Das sollte sich dringend ändern, um das Klima nicht unnötig zu belasten.
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