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Proteste gegen Stierkampf

Zehntausende Menschen haben in Spanien für ein Verbot von Stierkämpfen demonstriert.

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Zum Schutz von Stieren und gegen den blutigen Stierkampf sind am Sonntag in Madrid Zehntausende auf die Straße gegangen. In der Hauptstadt von Spanien haben Aktivisten Speere zerbrochen. Aus diesen strömte roter Staub, der das Blut der Stiere symbolisieren soll. Etwa 20.000 Stiere werden jedes Jahr in Spanien bei Stierkämpfen getötet.

Protest gegen Stierkämpfe am 27.05.2018 in Madrid
Farbenfroher Protest gegen den Stierkampf
Quelle: dpa

Nach Angaben der Hauptorganisatoren, der Bewegung "Stierkampf ist Gewalt", haben mehr als 40.000 Menschen teilgenommen. Sie hielten Plakate mit Aufschriften wie "Stierkampf: Nationale Schande" in die Luft.

Was passiert beim Stierkampf?

Beim Stierkampf tritt ein Stierkämpfer, ein sogenannter Torero, in einer Arena gegen einen Stier an. Er versucht, diesen zu verwunden und am Ende zu töten. Stierkampf wurde in Spanien 2013 zum "nationalen Kulturerbe" erklärt. Auch dagegen haben sich die Demonstranten eingesetzt. Sie fordern außerdem strengere Tierschutzgesetze und das Ende der Finanzierung der Stierkämpfe mit Steuergeldern.

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