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Zwei Jahre nach dem Brand von Notre-Dame

Vor zwei Jahren hat die Pariser Kathedrale Notre-Dame gebrannt. Der Wiederaufbau ist eine Herausforderung für die Arbeiter: Sie sind noch auf der Suche nach besonderen Steinen und Holz.

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Vor zwei Jahren hat in Paris die berühmte Kathedrale Notre-Dame gebrannt. Große Teile der Kirche, vor allem das Dach, wurden dabei zerstört. Ungefähr 400 Feuerwehrleute waren damals im Einsatz, um die weltberühmte Kathedrale vor den Flammen zu retten. Warum das Feuer ausgebrochen war, ist bisher noch nicht klar. Es könnte mit Bauarbeiten am Dach zusammenhängen. Experten und Expertinnen untersuchen noch immer, wie es zu dem Brand kommen konnte. 

Feuerwehren versuchen den Brand unter Kontrolle zu bekommen
15. April 2021: Das Dach brannte lichterloh, die beiden großen Türme konnten gerettet werden.
Quelle: ap

Die große Sorge um Notre-Dame 

Einige Experten hatten nach dem Brand befürchtet, dass Notre-Dame einstürzen könnte. Durch die Hitze der Flammen ist nämlich auch ein tonnenschweres Baugerüst teilweise geschmolzen. Das muss sehr aufwendig abgebaut werden, denn das große Gewicht des Gerüsts liegt auf den alten Mauern der Kirche. Dabei könnten einzelne Teile herunterfallen und so die Mauern der Kirche zerstören. Doch mittlerweile konnten die Arbeiter und Arbeiterinnen das Gebäude etwas stabilisieren

Wiederaufbau der Kathedrale

Frankreichs Präsident, Emmanuel Macron, hat nach dem Brand verkündet, dass Notre-Dame bis 2024 wieder aufgebaut sein soll. Das wäre in drei Jahren. Immer mehr Experten sind aber unsicher, dass das zu schaffen ist. Die Renovierungsarbeiten sind nämlich nicht nur sehr aufwendig, durch Corona gab es auch Verzögerungen.  

Vier Personen betrachten die in ein Gerüst gehüllte Kathedrale Notre-Dame in Paris
An dem Wiederaufbau von Notre-Dame arbeiten Menschen mit besonderen handwerklichen Fähigkeiten. Sie restaurieren auch die Wandgemälde und Skulpturen.
Quelle: dpa

Auf der Suche nach besonderen Steinen und Eichenholz 

Für die Arbeiter und Arbeiterinnen ist der Wiederaufbau von Notre-Dame eine ziemliche Herausforderung. Denn vor 900 Jahren wurde ganz anders gebaut, als es heute üblich ist: Die Kirche besteht aus tausenden Einzelteilen und besonderen Kunstwerken. Denn auch Wandgemälde und Skulpturen müssen restauriert werden. Um die Kirche möglichst genau so aufzubauen, wie sie erschaffen wurde, brauchen die Arbeiter und Arbeiterinnen ungewöhnliches Baumaterial. Sie sind zum Beispiel auf der Suche nach besonderen Steinen und Eichenholz. Dafür sollen noch in diesem Jahr ungefähr 1.000 Eichen gefällt werden.  

Nicht alle finden das gut. Die großen Bäume seien nämlich mehrere Hundert Jahre alt und wenn sie gefällt werden, werde ein Stück Natur zerstört. Andere sagen, dass in Frankreich sowieso genug Eichen nachwachsen. 

notre-dame
Die Kathedrale wurde vor 900 Jahre aus wertvollem Baumaterial gebaut. Viele Teile wurden zerstört.

Das macht Notre-Dame so besonders 

Notre-Dame gehört zu den berühmtesten Kathedralen in Frankreich.  Sie ist auch ein beliebte Touristen-Attraktion für Paris-Besucher. Mehr über die besondere Kirche erfahrt ihr hier: 

Diesen Text hat Fränzi geschrieben.

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