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Die Zeit drängt bei den Brexit-Verhandlungen

Im Januar ist Großbritannien aus der EU ausgetreten. Bis zum 31. Dezember gilt noch eine Übergangsphase. Danach müssen sich Großbritannien und die EU auf neue Regeln einigen. Aber dabei gibt es Streit.

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Seit Großbritannien im Januar aus der EU ausgetreten ist, streiten sich beide Seiten über einige Punkte, die wichtig für ihre zukünftigen Beziehungen sind. Noch bis zum 31. Dezember dieses Jahres gilt eine Übergangsphase zwischen der EU und Großbritannien. Bis dahin gilt für Großbritannien weiter das EU-Recht und das Land ist auch weiter Teil des EU-Binnenmarktes und der Zollunion. Das heißt, dass die EU und Großbritannien ganz einfach Waren austauschen können, ohne hohe Zölle, also Abgaben, zahlen zu müssen. Das wird ab dem 1. Januar 2021 aber sehr wahrscheinlich nicht mehr so sein.

Auf dem Bild sieht man einen Mann im Dunkeln vor einem beleuchteten Gebäude stehen. Er schwenkt zwei eine Union Jack Nationalflagge sowie die EU-Fahne in seinen Händen. Hinter ihm ist ein beleuchtetes Schild mit dem Schriftzug "Stronger Together" angebracht.
Auch wenn der Brexit schon längst beschlossene Sache ist, protestieren einige Menschen noch immer dafür, dass Großbritannien in der EU bleibt.
Quelle: Aaron Chown/dpa

Es droht ein "harter Brexit"

Denn ab dem nächsten Jahr gelten die EU-Regeln für Großbritannien nicht mehr. Damit die EU und Großbritannien auch in Zukunft möglichst einfach Geschäfte miteinander machen können, wollten sie bis dahin neue Regeln festgelegt haben. Aber sie können sich seit Monaten nicht einigen und streiten sich. Deshalb wird es immer unwahrscheinlicher, dass die EU und Großbritannien bis zum 31. Dezember noch eine Lösung finden. Dann ist die Übergangsphase vorbei - und Großbritannien droht ein "No-Deal-Szenario", auch "harter Brexit" genannt. Das bedeutet, dass das Land ohne neue Regeln aus der EU austreten muss und dass es in Zukunft für beide Seiten - also für die EU und für Großbritannien - sehr teuer werden kann, wenn sie Geschäfte machen wollen.

Darüber streiten sich die EU und Großbritannien

Diese Woche treffen sich noch einmal Politikerinnen und Politiker aus Großbritannien und den EU-Ländern. Sie wollen versuchen, sich bis zum Jahresende doch noch irgendwie zu einigen. Aber die Chancen stehen ziemlich schlecht. Doch worüber streiten sich die EU und Großbritannien eigentlich so viel? Drei Punkte sind das Problem:

Wie es jetzt weitergeht

Das Problem: Keiner will als erster aufgeben. Es sieht alles nach einem "No-Deal-Brexit" aus - es wird in Zukunft also sehr wahrscheinlich nicht einfach zwischen der EU und den Briten.

logo! - Streit zwischen der EU und Großbritannien 

Warum die Zeit jetzt knapp wird.

Videolänge
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Diesen Text hat Lisa geschrieben.

Hier könnt ihr noch mehr zum Brexit, Großbritannien und der Europäischen Union nachlesen:

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