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Goodbye, Großbritannien: Der Brexit rückt näher

Großbritannien will im März 2019 aus der EU austreten. EU-Politiker haben am Sonntag einem Vertrag zugestimmt, der den Austritt regeln soll. Doch es gibt noch ein Problem.

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In etwa vier Monaten will Großbritannien aus der Europäischen Union, kurz EU, austreten. Die Briten können die EU aber nicht einfach so verlassen. Vor dem sogenannten Brexit müssen viele Dinge geklärt werden. Seit gut einer Woche gibt es einen Vertrag darüber, wie der Brexit ablaufen könnte. Am Sonntag haben dann alle Regierungschefs der 27 übrigen EU-Länder, also auch Angela Merkel aus Deutschland, diesem Austritts-Vertrag zugestimmt - auch wenn viele es nicht gut finden, dass Großbritannien die EU verlässt.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Brüssel.
Bundeskanzlerin Angela Merkel bei dem EU-Treffen am Sonntag
Quelle: Olivier Matthys/AP/dpa

Wie geht es jetzt weiter?

Nach der Abstimmung der EU-Länder am Sonntag klingt es erst einmal so, als würde mit dem Brexit jetzt alles glatt laufen und Großbritannien bald nicht mehr Teil der EU sein. Da gibt es nur ein Problem: In Großbritannien sind längst nicht alle einverstanden mit den Regeln, die im Austritts-Vertrag stehen. Doch nur wenn die Mehrheit der britischen Politikerinnen und Politiker im Parlament dem Vertrag zustimmt, wird er auch gültig.

Die Abstimmung soll im Dezember stattfinden. Im Moment sieht es so aus, als würden viele britische Politikerinnen und Politiker den Vertrag ablehnen. Denn manche Politiker wollen weniger, andere mehr mit der EU zu tun haben als in dem Vertrag ausgemacht.

Was könnte passieren?

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, was passieren könnte, wenn die Mehrheit der britischen Politiker und Politikerinnen den Vertrag ablehnen.

Warum waren die Verhandlungen so schwierig?

Die Verhandlungen über den Austritts-Vertrag haben viele Monate gedauert, weil die EU und Großbritannien sich einfach nicht einigen konnten. Sie diskutierten zum Teil heftig darüber, wie sie miteinander umgehen, wenn das Land nicht mehr zur EU gehört. Ein Punkt, über den bis zum Schluss gestritten wurden, ist Gibraltar. logo! erklärt euch im verlinkten Video, warum es deshalb Streit zwischen dem EU-Land Spanien und Großbritannien gab.

Wie es zum Brexit kam

Symbolbild Brexit

ZDFtivi | logo! - Warum stimmten viele Briten für den Austritt?

Im Sommer 2016 stimmten mehr als die Hälfte der Briten für einen Austritt aus der EU. Viele haben sich noch nie wirklich als EU-Bürger gefühlt.

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