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Treffpunkt für Lesefans!

Die Buchmesse in Frankfurt am Main findet immer im Oktober statt. An den ersten beiden Tagen ist sie nur für Fachleute geöffnet. Danach darf dann jeder nach neuen Büchern stöbern oder Lesungen und Vorträgen lauschen. Hier erfährst du, welche Themen auf der größten Buchmesse der Welt gerade wichtig sind.

Datum:
Ein Turm aus Büchern


Verkäufe

Fast 70 000 Bücher sind allein in Deutschland im vergangenen Jahr neu erschienen. Würde man die alle stapeln, käme ein riesiger Turm dabei heraus. Er wäre über zwei Kilometer hoch! Am meisten Geld nimmt der Buchhandel mit Romanen ein. Danach kommen die Bücher für Kinder und Jugendliche. Mit solchen Büchern können die Verlage also gut Geld verdienen. Deshalb gibt es davon auch viele. Auf der Buchmesse etwa zeigen 400 Aussteller ihre Bücher und Ideen für Kindermedien, auch Hörbücher sind zum Beispiel dabei.

Frankfurter Buchmesse 2021
Frankfurter Buchmesse 2021
Quelle: Sebastian Gollnow/dpa

Coronakrise

Viele Buchläden mussten wegen Corona eine Zeit lang schließen. Dafür wurde mehr über das Internet verkauft. Die Corona-Krise hat den Buchhandel also unterschiedlich stark getroffen. Was die Händlerinnen und Händler freuen dürfte: In der Krise griffen die Leute öfter zu Büchern. Jeder Vierte sagte in einer Umfrage, er habe 2020 häufiger gelesen als davor. Besonders stark war der Anstieg bei jüngeren Leserinnen und Lesern zwischen 10 und 19 Jahren.


Zukunft

Hörbücher zum Streamen oder Online-Bestellungen auch bei kleinen Buchhandlungen: Die Digitalisierung ist für den Handel mit Büchern extrem wichtig. Wie sie in den vergangenen Jahren zugelegt hat, zeigen etwa die E-Books. Vor fünf Jahren wurden bei uns gute 28 Millionen E-Books gekauft.

Im vergangenen Jahr waren es schon fast 36 Millionen. Dieser Bereich wird in Zukunft also wohl größer und wichtiger werden. Wie Verlage und Händler mit der Digitalisierung umgehen können, ist ebenfalls Thema auf der Buchmesse.


Und warum gab es Kritik an den Veranstaltern der Buchmesse?

Die Veranstalter haben erlaubt, dass ein Verlag, der als rechtsradikal gilt, seine Bücher präsentieren darf. Das fand die Buchautorin Jasmina Kuhnke, eine schwarze Aktivistin, total unmöglich. Sie sollte eigentlich aus ihrem neuen Buch vorlesen. Doch wegen möglicher rechtsextremer Besucher sei ihr das zu gefährlich – sie sagte also ihre Teilnahme ab.

Jasmina Kuhnke sitzt in der Hocke auf einem Balkongeländer. Sie guckt ernst in die Kamera.
Aktivistin und Buchautorin Jasmina Kuhnke
Quelle: Marvus Simaitis/laif

Das machten auch noch andere. In den sozialen Medien forderten sie Besucherinnen und Besucher dazu auf, nicht zur Buchmesse zu kommen, so lange Verlage mit menschenverachtenden Büchern ausstellen dürfen. Die Veranstalter wiederum sagen, es sei Teil der Meinungsfreiheit  möglichst viele unterschiedliche Verlage zur Messe zuzulassen. Ob das auch für rechtsradikale Verlage gelten kann, wird gerade heftig diskutiert.  

logo! - Die spannende Geschichte hinter der Buchmesse 

Dafür schauen wir 800 Jahre zurück.

Videolänge
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Diesen Text hat Anne-Rose geschrieben.

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