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Nach der Wahl in Hamburg

Am Sonntag wurde in Hamburg eine neue Bürgerschaft gewählt. Die SPD und die Grünen haben die meisten Stimmen geholt.

Datum:

Die Bürgerschaft in Hamburg ist so etwas wie der Landtag in einem Bundesland. Hamburg ist nämlich ein Stadtstaat - also gleichzeitig eine Stadt und ein Bundesland.

Bürgerschaftswahl Hamburg Wahlplakate
Bei der Bürgerschaftswahl traten verschiedene Parteien gegeneinander an.
Quelle: reuters

Wie die Wahl ausging

Um 18 Uhr am Sonntag schlossen die Wahllokale, die Stimmen wurden ausgezählt. Die SPD hat klar gewonnen, am zweitbesten schnitten die Grünen ab. Die beiden Parteien können also weiter in der Regierung zusammenarbeiten und ihre Koalition fortsetzen. Ob sie das auch wollen, wird noch besprochen.

Die CDU bekam das schlechteste Ergebnis bei einer Landtagswahl seit fast 70 Jahren, auch die Linke verlor Wählerstimmen. Die FDP hat wohl weniger als 5 Prozent der Stimmen bekommen. Das reicht nicht aus, um in die Hamburger Bürgerschaft zu kommen. Die AfD hat es wohl knapp geschafft.

Wer wohl Regierungschef in Hamburg wird

Die neu gewählte Bürgerschaft wird dann auch einen neuen "Ersten Bürgermeister" für Hamburg wählen. Das ist der Regierungschef der Hamburger Regierung. Zur Zeit ist das Peter Tschentscher von der Partei SPD. Und da die SPD so viele Stimmen geholt hat, wird er es wohl auch bleiben.

Die wichtigsten Themen im Wahlkampf

Ein großes Thema dieser Bürgerschaftswahl waren die Mieten in Hamburg. Die sind dort nämlich ziemlich hoch. Genauso wie in vielen anderen Städten in Deutschland muss man in Hamburg ziemlich viel für eine Wohnung oder ein Haus bezahlen. Ein weiteres Problem sehen die Bürgerinnen und Bürger im Straßenverkehr: In der Stadt gäbe es zu viel Stau und zu wenige Fahrradwege. Weitere wichtige Themen waren Schulen, Bildung und Klima- und Umweltschutz.

Welche Parteien in Hamburg zur Wahl standen

Insgesamt konnten die Wählerinnen und Wähler am Sonntag zwischen 15 verschiedenen Parteien auswählen. Das Besondere in Hamburg: Man kann dort schon ab 16 Jahren wählen, in den meisten anderen Bundesländern erst dann, wenn man mindestens 18 Jahre alt ist.

Wir stellen auch die sechs wichtigsten Parteien vor und was sie im Hamburger Wahlkampf angekündigt haben:

Bekannt ist Hamburg zum Beispiel für seinen riesigen Hafen und für das moderne Konzerthaus, die Elbphilharmonie. Erfahrt hier noch mehr über Hamburg:

logo! - Portrait Hamburg 

Wir stellen euch die Stadt im Norden vor.

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