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Bundestagwahl 2017

Am Sonntag haben die Menschen in Deutschland gewählt. Wie ist es für die Parteien und Politiker ausgegangen?

Datum:

Die Stimmen sind ausgezählt und es gibt ein vorläufiges Endergebnis: Die CDU/CSU ist mit 33 Prozent die stärkste Partei. Dahinter folgt die SPD mit 20,5 Prozent der Stimmen. Drittstärkste Partei ist die AfD mit 12,6 Prozent - sie zieht nach dieser Wahl zum ersten Mal in den Bundestag ein. Die FDP hat 10,7 Prozent der Stimmen bekommen und wird damit auch wieder im Bundestag vertreten sein. Auf den Plätzen Fünf und Sechs liegen die Partei Die Linke mit 9,2 Prozent und Bündnis 90/Die Grünen mit 8,9 Prozent.

Wie geht es weiter?

Eines ist bereits klar: Angela Merkel wird auch weiterhin Bundeskanzlerin bleiben. Denn auch wenn die CDU/CSU im Vergleich zur letzten Bundestagswahl deutlich weniger Stimmen bekommen hat, ist sie immer noch die stärkste Partei. Allerdings kann Angela Merkel mit der CDU/CSU nicht alleine regieren. Sie muss sich dazu mit mindestens einer weiteren Partei zusammentun, also eine Koalition bilden.

Merkel freut sich über Wahlsieg
Angela Merkel bleibt Bundeskanzlerin. Quelle: reuters

Mögliche Koalitionen

Jamaika-Fahne
Die Flagge von Jamaika Quelle: public address

Die SPD, die ebenfalls deutlich schlechter abgeschnitten hat als bei der Wahl im Jahr 2013, hat bereits angekündigt, sich nicht an einer Regierung beteiligen zu wollen. Viele erwarten deshalb, dass es nun zu Gesprächen zwischen der CDU/CSU, der FDP und Bündnis 90/Die Grünen kommt. Diese Zusammensetzung wird auch "Jamaika-Koalition" genannt. Denn die Farben der beteiligten Parteien - Schwarz, Gelb und Grün - erinnern an die Nationalflagge des Landes Jamaika.

Wenn sich CDU/CSU, FDP und Bündnis 90/Die Grünen zusammentun, wären sie im Bundestag stark genug, um eine Regierung zu bilden. Dafür müssen sie jedoch zunächst einmal herauszufinden, ob sie sich auf gemeinsame Ziele einigen können und zusammenarbeiten wollen. Das machen sie in sogenannten Sondierungsgesprächen.

ZDFtivi | logo! - Sondierungsgespräche

Wenn Parteien nach einer Wahl einen Regierungspartner suchen, führen sie sogenannte Sondierungsgespräche mit anderen Parteien. logo! erklärt euch, wie es jetzt nach der Bundestagswahl weiter gehen könnte.

Videolänge:
1 min
Datum:


Rückblick: Der Wahltag

Frühaufsteher konnten am Sonntag schon um 8 Uhr morgens ihre Kreuze für die Erst- und Zweitstimme auf dem Stimmzettel machen. Um diese Uhrzeit öffneten die Wahllokale in ganz Deutschland. Wahllokale sind provisorische Büros, die meistens in Schulen, Gemeindehallen oder Rathäusern eingerichtet werden.

Insgesamt waren 61,5 Millionen Menschen in Deutschland dazu aufgerufen, Parteien und Politiker für den nächsten Bundestag zu wählen. Wahlberechtigt sind Deutsche, die mindestens 18 Jahre alt sind.

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