Sie sind hier:

Christentum

Das Christentum gehört zu den großen Weltreligionen. Christen glauben, dass Jesus Christus als Sohn Gottes auf die Erde kam.

Datum:

Das Christentum ist eine der großen Religionen der Welt. Die Gemeinschaft der Christen folgt den Lehren von Jesus Christus. Jesus Christus ist so enorm wichtig für viele Menschen, dass seine Geburt in einem Stall in der Stadt Betlehem vor gut 2.000 Jahren auch der Beginn unserer Zeitrechnung ist. Wenn man also 1996 geboren ist, bedeutet das 1.996 Jahre nach der Geburt von Jesus Christus.

Das heilige Buch der Christen

Pfarrer mit Bibel in der Hand
Pfarrer mit Bibel in der Hand Quelle: dpa

Die Christen glauben, dass Jesus Christus als Sohn Gottes auf die Erde kam, um die Menschen zu retten. Das heilige Buch der Christen heißt Bibel. Darin gibt es das Alte und Neue Testament. Im Alten Testament geht es um die Zeit vor der Geburt von Jesus. Das Neue Testament schildert unter anderem das Leben von Jesus von seiner Geburt über seine Zeit als Prediger und Wunderheiler bis zu seinem Tode am Kreuz.

Jesus wurde von den römischen Behörden zum Tode verurteilt. Die Römer herrschten damals über das Heimatland von Jesus Christus. Viele hatten Angst, dass der beliebte Prediger Jesus zu großen Einfluss auf die Menschen bekommen würde. In der Hauptstadt Jerusalem wurde er an ein Holzkreuz genagelt. So ist Jesus gestorben. Das Kreuz ist deshalb ein wichtiges Zeichen der Christen.

Kreuz auf dem Kirchentag
Das Kreuz ist noch immer ein wichtiges Symbol im Christentum. Quelle: dpa

Viele Feiertage beziehen sich auf Jesus

In der Bibel wird berichtet, dass Jesus wieder von den Toten auferstanden und in den Himmel gefahren sei. Fast alle unsere Feiertage beziehen sich noch heute auf das Leben von Jesus Christus. An Weihnachten erinnern wir uns an Jesu Geburt, an Karfreitag an Jesu Tod, an Ostern an seine Auferstehung und etwas später im Jahr an seine Himmelfahrt.

Neben Jesus, dem Sohn Gottes, ist auch Gott selbst sehr wichtig für das Christentum. Er gilt als der Schöpfer der Welt. Die Christen glauben, dass er alles, was auf der Welt geschieht, weiß und dass er jeden Menschen kennt.

Jesus, Gottes Sohn

Jesus predigte den Menschen, dass sie Nächstenliebe üben und auf Gewalt verzichten sollten. Nach dem Tod von Jesus Christus haben seine Freunde und Anhänger seine Lehre weitergegeben. Das fanden sehr viele Menschen gut und so hat sich das Christentum immer weiter verbreitet, obwohl die römischen Herrscher die Christen mehr als 300 Jahre lang verfolgt haben.

Im Jahr 380 nach Christus wurde das Christentum von Kaiser Theodosius I. zur einzigen Religion des Römischen Reichs erklärt. Auch die umliegenden Völker wie die Germanen, die Kelten und die Slawen mussten das Christentum annehmen.

Teilung der Kirche

Papst Franziskus
Papst Franziskus Quelle: dpa

Im Laufe der Geschichte gab es aber auch Streit unter den Christen: Im Jahr 1054 gab es sogar eine Teilung der Kirche in die lateinische Kirche mit dem Papst in Rom und die orthodoxe Kirche in Konstantinopel (das heutige Istanbul). Dabei blieb es aber nicht: Im 16. Jahrhundert teilte sich dann die lateinische Kirche in die evangelische Kirche und in die katholische Kirche.  In der ganzen Welt gibt es etwa 2,18 Milliarden Christen, davon ist etwa die Hälfte katholisch.

Um unser Web-Angebot optimal zu präsentieren und zu verbessern, verwendet das ZDF Cookies. Durch die weitere Nutzung des Web-Angebots stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Näheres dazu erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Gemerkt auf "Mein ZDFtivi" Nicht mehr gemerkt Mag ich Mag ich nicht mehr Gemerkt auf "Mein ZDFtivi" Nicht mehr gemerkt Nicht mehr gemerkt

Du bist dabei, den Kinderbereich zu verlassen. Möchtest du das wirklich?

Wenn du den Kinderbereich verlässt, bewegst du dich mit dem Profil deiner Eltern in der Mediathek!