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Schwierige Zeiten durch Corona-Mutationen

Gerade verbreiten sich in vielen Ländern sogenannte Mutationen des Coronavirus. Das führt zu Problemen: In Portugal infizieren sich viele Menschen mit dem Virus und Deutschland verhängt strengere Einreiseregeln.

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Auf dem Bild sieht man einen Mann von hinten durch einen Gang am Flughafen in Frankfurt am Main gehen. Er hält einen Ballon in der Hand, auf welchem "Welcome Back" geschrieben steht.
"Welcome back" - Willkommen zurück: Ab Ende Januar gilt für Personen aus bestimmten Ländern ein Beförderungsverbot nach Deutschland. Dann sind die deutschen Flughäfen wohl noch leerer.
Quelle: Andreas Arnold/dpa

Vielleicht habt ihr schon von den Mutationen des Coronavirus gehört, die gerade in Deutschland, Europa und auf der ganzen Welt auftauchen. Mutationen sind neue Varianten des Coronavirus, die wohl ansteckender sind als die ursprüngliche Version des Virus. Vor allem treten solche Coronavirus-Mutationen gerade in anderen Ländern auf, aber es haben sich auch schon in Deutschland ein paar Menschen mit einem mutierten Coronavirus angesteckt.

Es gibt verschiedene Mutationen des Virus

Dass ein Virus mutiert, ist erst einmal nichts Ungewöhnliches. In Großbritannien ist aber zum Beispiel eine sehr ansteckende mutierte Variante des Coronavirus aufgetaucht. Die britische Coronavirus-Mutation wird von Fachleuten auch B.1.1.7 genannt.

Durch Reisende hat sich auch in dem südeuropäischen Land Portugal eine mutierte Variante des Coronavirus verbreitet. Und auch in Irland, Brasilien und in den afrikanischen Ländern Südafrika, Lesotho und Eswatini kommen Mutationen vor.

Besonders schlimm ist die Lage in Portugal

Portugal ist eines der Länder, was besonders mit einer Coronavirus-Mutation zu kämpfen hat. Denn dort stecken sich gerade wieder sehr viele Menschen mit dem Virus an. Die Krankenhäuser sind fast komplett mit Kranken belegt und es werden nur noch Menschen aufgenommen, die besonders schwer an Corona erkrankt sind. Das öffentliche Leben ist dort heruntergefahren - das heißt, fast alles ist geschlossen.

Auf dem Bild sieht man zwei Männer in Schutzanzügen neben einem roten Auto des Gesundheitsamtes vorbeigehen.
Ausnahmezustand in Portugal: Dort stecken sich gerade besonders viele Menschen mit einer mutierten Variante des Coronavirus an.
Quelle: Pedro Fiuza/ZUMA Wire/dpa

Beförderungsverbot für Reisende aus betroffenen Ländern

Deswegen hat Deutschland für Reisende aus Portugal, Irland, Brasilien, Großbritannien, Südafrika, Lesotho und Eswatini seit dem Wochenende strengere Regeln eingeführt. Bis mindestens zum 17. Februar gilt für Personen aus diesen Ländern ein sogenanntes Beförderungsverbot in Flugzeugen, Bahnen, Bussen oder Schiffen nach Deutschland. Ausnahmen gibt es aber zum Beispiel für Deutsche, die im Ausland leben und nach Deutschland einreisen wollen.

So soll verhindert werden, dass sich die Coronavirus-Mutationen in Deutschland noch mehr verbreiten. Bis wann das Beförderungsverbot gelten wird, ist noch nicht klar. Das hängt von der Verbreitung der Coronavirus-Mutationen ab.

Auf dem Bild sieht man, wie in einem Café im Frankfurter Flughafen Stühle und Hocker auf die Tische gestellt sind.
Gähnende Leere am Frankfurter Flughafen: Wo sonst täglich tausende Fluggäste auf ihre Flüge warten, sind jetzt Stühle und Hocker auf die Tische gestellt.
Quelle: Andreas Arnold/dp

Auch Schulen bleiben deswegen geschlossen

Die Coronavirus-Mutationen sind auch ein Grund, warum Schulen und Kindergärten in Deutschland noch immer geschlossen bleiben. Mitte Januar hatten Politikerinnen und Politiker beschlossen, dass Schulen und Kindergärten bis mindestens Mitte Februar zu sein sollen. Denn viele Menschen haben Angst, dass sich durch eine zu frühe Öffnung von Schulen und Kindergärten die Mutationen des Coronavirus ganz viel und schnell verbreiten könnten.

Diesen Text hat Lisa geschrieben.

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