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Corona-Chaos: Schulstreik in Frankreich!

Immer mehr Schülerinnen und Schüler in Frankreich infizieren sich mit dem Coronavirus. Die Schulen sollen aber weiterhin offen bleiben. Allerdings sorgen immer wieder neue Regeln für ziemlich viel Chaos. Viele Lehrerinnen und Lehrer macht das so wütend, dass sie am Donnerstag nicht zur Arbeit gingen. Warum, erfahrt ihr hier.

Datum:
Lehrer gehen auf Straße, um gegen Coronaregeln zu protestieren

Es war der größte Schulstreik, den es in Frankreich in den letzten Jahren gegeben hat. Wie viele Lehrerinnen und Lehrer genau auf die Straße gingen, ist nicht ganz klar. Einige sagen aber, dass jede zweite Grundschule in Frankreich am Donnerstag wegen des Streiks geschlossen war. Auch etwa die Hälfte aller Lehrerinnen und Lehrer der weiterführenden Schulen sollen sich daran beteiligt haben.

Aber nicht nur sie protestierten am Donnerstag gegen das Regelchaos in Frankreich. Auch viele Eltern, Schülerinnen und Schüler haben den landesweiten Schulstreik unterstützt.

Warum viele so wütend sind

Allein seit den Weihnachtsferien hat die französische Regierung bereits drei Mal die Corona-Regeln für Schulen geändert. Und damit nicht genug: Viele Lehrerinnen und Lehrer beschweren sich außerdem darüber, dass sie davon häufig erst in letzter Minute erfahren haben.

Lehrer protestieren auf Straße gegen neue Corona-Regeln
Schluss mit dem Regelchaos - das fordern viele Lehrerinnen und Lehrer in Frankreich.
Quelle: dpa/Bob Edme

Einige der neuen Corona-Regeln haben in Frankreich auch für ordentlich Chaos gesorgt, wie zum Beispiel diese hier: Gibt es in einer Schulklasse einen positiven Coronatest, müssen alle Kinder von ihren Eltern sofort abgeholt werden. Ihr Auftrag: Ab zur Apotheke, um einen neuen Test zu machen. Wer einen negativen Apothekentest hat, darf wieder zurück zur Schule. Die Folge waren lange Warteschlangen an den Apotheken und die Tests waren schnell nicht mehr verfügbar.

Corona-Alltag in Frankreichs Schulen

Modell des Covid-Virus hängt von der Decke in einer Schule herab
Viele fordern strengere Regeln, damit sich das Virus in den Schulen nicht so schnell ausbreitet.
Quelle: ZDF

Während der Pandemie hat es Frankreich geschafft, die Schulen immer möglichst lange offen zu halten. Allerdings steigen dort gerade die Zahlen der infizierten Schülerinnen und Schüler immer mehr. Einige kritisieren, dass es zu wenige Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus gibt.

  1. Anders als in Deutschland werden die Schülerinnen und Schüler nicht überall regelmäßig getestet.
  2. Luftfilter in Klassenräumen sind in Frankreich kaum ein Thema.
  3. Viele fordern, dass Lehrerinnen und Lehrer mit FFP2-Masken ausgestattet werden sollen. Das ist bisher nämlich nicht der Fall.

Diesen Text hat Simone geschrieben.

Auch an Schulen in Deutschland ist die Corona-Situation im Moment alles andere als einfach. Wie geht es euch im Moment? Wie fühlt ihr euch in der Schule? Schreibt uns eure Meinung, hier unten in die Kommentare!

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