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Das sind die aktuellen Corona-Regeln

Über Lockerungen entscheiden die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten und Ministerpäsidentinnen.

Datum:

Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Bundesländer beraten regelmäßig, ob und wie die Corona-Regeln gelockert werden können. Die Regeln können dann gelockert werden, wenn die Zahl der Menschen, die sich mit dem Coronavirus neu anstecken, geringer wird oder nicht weiter ansteigt.

Zuletzt haben sie Ende Mai beraten und beschlossen: Die Regeln zum Abstandhalten und zum Treffen und Besuchen gelten mindestens bis zum 29. Juni weiter. Die einzelnen Bundesländer dürfen aber für sich Lockerungen ab dem 6. Juni beschließen. Deswegen gibt es von Bundesland zu Bundesland immer wieder Unterschiede.

Das sind die wichtigsten Corona-Regeln:

Mindestabstand: In der Öffentlichkeit sollen Menschen weiterhin Abstand zueinander halten: mindestens 1,5 Meter. Noch besser sind zwei Meter.

Besuch: Eine Zeit lang durfte man sich nur mit einer weiteren Person treffen, mit der man nicht gemeinsam wohnt. inzwischen dürfen sich Menschen, die in zwei unterschiedlichen Haushalten leben - also zum Beispiel zwei Familien - wieder treffen. Diese Regel könnte bald in einzelnen Bundesländern noch weiter gelockert werden, so dass sich dann bis zu zehn Menschen treffen könnten, die nicht zusammen leben.

Schulen: Allen Schülerinnen und Schülern soll ermöglicht werden, dass sie vor den Sommerferien wieder zum Unterricht in die Schule können. Das geht aber nur, wenn bestimmte Regeln beachtet werden. Welche das sind, ist unterschiedlich, denn diese Regeln machen die Bundesländer.

Schülerinnen und Schüler, die besondere Unterstützung in der Schule brauchen, denen zum Beispiel ein Laptop oder Internet fehlt, um von zuhause aus Aufgaben zu erledigen, sollen bevorzugt werden.

Sport: Unter freiem Himmel darf wieder Sport getrieben werden. Es darf zum Beispiel wieder Leichtathletik-Training auf dem Sportplatz eines Vereins stattfinden. Dabei gilt aber auch: Abstand halten. Sportlerinnen und Sportler dürfen sich nicht gegenseitig berühren. Ob Sport in einer Halle oder in einem Fitnessstudio möglich ist, das ist je nach Bundesland unterschiedlich.

Profifußball: Die Bundesliga der Männer darf seit Mitte Mai wieder spielen, die der Frauen seit Ende Mai. Aber das geht nur unter bestimmten Voraussetzungen. Mehr Infos dazu gibt es hier:

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Geschäfte: Alle Geschäfte dürfen wieder öffnen. Wichtig ist aber, dass auf Hygiene geachtet wird, Kundinnen und Kunden einen Mund-Nasen-Schutz tragen und an den Kassen keine Warteschlangen entstehen. Je kleiner ein Geschäft ist, desto weniger Leute dürfen gleichzeitig hinein. So soll sicher gestellt werden, dass auch beim Einkaufen der Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann.

Restaurants: In allen Bundesländern dürfen Restaurants wieder öffnen. Aber es ist unterschiedlich geregelt, wie so ein Restaurantbesuch genau abläuft - also ob die Gäste drinnen und draußen sitzen dürfen, ob sie am Platz bedient werden und so weiter.

Kinderbetreuung: Seit dem 11. Mai gibt es mehr Möglichkeiten zur Kinderbetreuung, sogenannte Notbetreuung. Vor allem Kinder, die besondere Förderung brauchen oder in kleinen Wohnungen ohne Balkon oder Garten leben, können wieder in den Kindergarten gehen. Und im Laufe des Juni sollen in allen Bundesländern die Kitas wieder öffnen - allerdings gibt es auch hier Unterschiede - etwa dabei, wann genau es losgeht, oder wie viele Kinder gleichzeitig kommen dürfen.

Krankenhäuser oder Pflegeheime:  Menschen, die zurzeit im Krankenhaus sind oder in einem Pflegeheim leben, durften aus Sicherheitsgründen keinen oder nur sehr wenig Besuch bekommen. Der Grund ist, dass es für sie ein hohes Risiko gibt, sich mit dem Coronavirus anzustecken.

Nun soll Patientinnen und Patienten, Bewohnerinnen und Bewohnern die Möglichkeit geben werden, dass sie von einer bestimmten Person regelmäßig besucht werden können.

Spielplätze: Unter bestimmten Bedingungen dürfen sie öffnen. Wie dafür gesorgt wird, dass sie sicher sind, entscheiden die Bundesländer.

Gottesdienste: Versammlungen in Kirchen, Synagogen oder Moscheen sind unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln erlaubt.

Museen, Zoos, Galerien, Ausstellungen, Botanische Gärten und Gedenkstätten: Sie dürfen in allen Bundesländern wieder öffnen.

Großveranstaltungen: Konzerte und Volksfeste bleiben bis zum 31. August verboten.

Mundschutzpflicht: Die gilt meist in Bus und Bahn oder beim Einkaufen. Hier findet ihr Tipps zum Tragen eines Mundschutzes.

Wichtig ist: Diese Regeln gelten für ganz Deutschland. Trotzdem kann es von Bundesland zu Bundesland Unterschiede geben. Der Grund dafür ist, dass die Bundesländer für manche Bereiche selbst entscheiden. Zum Beispiel, wann und in welchem Umfang die Lockerungen kommen, und ob etwa auch Musikschulen, Zoos, Hotels oder Fitnessstudios wieder öffnen dürfen.

Unterschiedliche Regeln

Ob die Corona-Regeln in Deutschland je nach Gegend unterschiedlich sein können, oder doch besser einheitlich für alle sein sollten? Für beide Seiten gibt es gute Gründe. Die erklärt euch logo! in diesem Video:

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Corona-Regeln: Verschieden oder einheitlich?
 

In Deutschland gelten an vielen Orten nicht die gleichen Regeln.

Videolänge:
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