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Kinder stecken sich wohl seltener mit dem Coronavirus an

Kinder stecken sich seltener an, sagen Forscher aus Baden-Württemberg. Checkt hier, was bisher zu Kindern und dem Coronavirus herausgefunden wurde.

1. Kinder stecken sich seltener an

Es klingt erstmal nach einer recht guten Nachricht. Forscher aus Baden-Württemberg sind sich ziemlich sicher, dass Kinder sich seltener mit dem Coronavirus anstecken als Erwachsene. Offenbar kann sich ihr Körper etwas besser gegen das Virus wehren.

Ein Junge mit Mundschutz wäscht sich an einem Waschbecken die Hände.
Trotzdem ist es wichtig, dass sich auch Kinder an die Corona-Regeln halten.
Quelle: dpa

So haben sich zum Beispiel Kinder, die eine Notbetreuung besucht haben, wohl nicht häufiger angesteckt als Kinder, die zu Hause betreut wurden. Auch Untersuchungen aus anderen Ländern deuten darauf hin, dass Kinder sich tatsächlich nicht ganz so leicht mit dem Coronavirus anstecken wie Erwachsene.

2. Trotzdem können Kinder andere anstecken

Doch jetzt kommt das große ABER. Denn natürlich stecken sich trotzdem auch Kinder mit dem Coronavirus an - auch wenn das bei ihnen wohl seltener passiert als bei Erwachsenen. Und wenn Kinder sich das Virus eingefangen haben, sind sie offenbar fast genauso ansteckend wie Erwachsene. Darauf deuten die Studien von anderen Forschern hin. Wenn Kinder das Virus haben, können sie damit also auch andere anstecken. Vorsichtig müsst ihr also trotzdem sein!

3. Die meisten Kinder fühlen sich nicht krank

Was für euch wieder eine ganz gute Nachricht ist: Die meisten Kinder, die sich mit dem Coronavirus angesteckt haben, haben gar keine Symptome. Sie fühlen sich also nicht krank. Und wenn, dann haben sie oft eher das Gefühl, nur einen normalen Schnupfen zu haben. Doch auch wenn sie von dem Virus nichts merken, können sie wohl ansteckend sein.

Warum wir trotzdem noch nicht genug wissen

Mehrere Forscher haben schon versucht, herauszufinden, wie ansteckend Kinder sind und wie stark sie vom Coronavirus betroffen sind. Doch alle Forscher haben ein großes Problem: Sie haben ihre Zahlen, Daten und Beobachtungen aus der Zeit, in der die Schulen und Kitas geschlossen waren. Die Untersuchungen können also noch nichts darüber verraten, wie schnell sich das Virus ausbreiten kann, wenn wieder viele Kinder normal zur Schule gehen. Doch auch das sollen wir bald erfahren. Denn seit die ersten Schulen und Kitas wieder offen sind, haben sich Forscherinnen und Forscher natürlich daran gemacht, genau das herauszufinden. Sie testen nun in mehreren Städten Schüler, Lehrer und Erzieher auf das Virus. Doch bis sich aus diesen Untersuchungen etwas herausfinden lässt, dauert es wohl noch bis Mitte Juli.

diese vom center for disease control and prevention (cdc) erstellte illustration zeigt den neuartigen coronavirus 2019-ncov

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