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Coronavirus: So ist die Lage in Afrika

Die Zahl der Corona-Fälle auf dem Kontinent steigt. Was bedeutet das für die Menschen?

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Das Coronavirus sorgt auch hier in Deutschland für große Probleme: Viele Menschen haben ihre Arbeit verloren, es gab monatelang keinen normalen Schulunterricht und viele mussten ihren Urlaub absagen, für den sie vielleicht lange gespart hatten. Doch viele andere Länder hat das Coroanvirus noch viel härter getroffen. Zum Beispiel haben sich in den USA, in Brasilien und in Indien extrem viele Menschen mit dem Virus infiziert und viele sind daran gestorben.

Auch auf dem afrikanischen Kontinent steigt die Zahl der Ansteckungen. In ganz Afrika gibt es mittlerweile mehr als eine Million Corona-Fälle. Expertinnen und Experten gehen davon aus, dass es noch mehr sind. Denn viele Menschen werden gar nicht getestet und so auch nicht mitgezählt.

Temperaturmessung bei einem Schüler in Südafrika.
Temperaturmessung bei einem Schüler in Südafrika
Quelle: Denis Farrell/AP/dpa/Archivbild

Ein Problem in ärmeren Gegenden

In manchen Ländern in Afrika gibt es Regionen, in denen viele Menschen sehr arm sind. Dort gibt es zum Teil nicht einmal fließendes Wasser und Seife. Außerdem leben die Familien eng aneinander. So ist es schwierig, sich vor dem Coronavirus zu schützen und immer mehr Menschen stecken sich an.

Vor allem Südafrika ist betroffen

Vor allem das Land Südafrika ist mit bisher etwa 580.000 Corona-Fällen betroffen. Dort werden allerdings auch mehr Tests gemacht als in vielen anderen Ländern. Obwohl Südafrika recht weit entwickelt und modern ist, sind Krankenhäuser überfüllt und Corona-Patienten können nicht richtig behandelt werden.

Auch die Länder Ägypten und Nigeria sind besonders betroffen.

Sorge um die Wirtschaft

Dazu kommt eine große Sorge um die Wirtschaft vieler afrikanischer Länder. Viele Menschen haben zum Beispiel ihren Job verloren. In Ländern wie Südafrika oder Ägypten waren vor der Corona-Krise außerdem viele Urlauberinnen und Urlauber. Viele Hotels oder Restaurants bleiben leer und die Betreiber nehmen kaum noch Geld ein.

Viele Menschen in Afrika hoffen, dass die Zahl der Ansteckung bald nicht mehr so schnell steigt und sich die Sitation in vielen Ländern entspannt.

Schülerinnen und Schüler stehen in eingezeichneten Quadraten in der Schule
In dieser Schule in Südafrika gilt: Abstand halten!
Quelle: epa
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