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Das Coronavirus und die USA

Das Coronavirus hat sich mittlerweile fast auf der ganzen Welt ausgebreitet. Die USA sind besonders stark betroffen. Dort gibt es die meisten Corona-Fälle weltweit.

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In keinem anderen Land auf der Welt haben sich so viele Menschen mit dem Coronavirus infiziert wie in den USA. Bei mehr als Zweieinhalb Millionen Menschen in den USA wurde das Virus nachgewiesen. Außerdem stecken sich mittlerweile auch immer mehr Menschen an als zu Beginn der Pandemie. Mehr als 136.000 Menschen sind bisher gestorben. Am 4. Juli , dem Nationalfeiertag in den USA, hielten sich trotzdem viele nicht an Abstandsregeln.

Menschen mit Mundschutz am New Yorker East River.
Menschen mit Mundschutz am New Yorker East River.
Quelle: Wang Ying/XinHua/dpa

Kein Abstand am Nationalfeiertag

Der 4. Juli ist in den USA ein besonderer Tag: "Independece Day", also "Unabhängigkeitstag". Jedes Jahr wird er mit vielen Partys, Paraden und Veranstaltungen gefeiert. Wegen des Coronavirus haben viele Expertinnen und Experten in diesem Jahr vor diesen Veranstaltungen gewarnt. Doch manche US-Amerikaner haben haben sich davon nicht abhalten lassen.

Auch Präsident Trump feiert

Bei einer Veranstaltung am Vorabend des 4. Juli besuchte auch der US-Präsident Donald Trump ein großes Feuerwerk - zusammen mit Tausenden anderen Menschen. Dabei wurde kaum darauf geachtet, Abstand zu halten und Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Viele sind sauer auf den Präsidenten. Er nehme das Virus nicht ernst genug. Immer wieder hat Trump in den vergangenen Wochen deshalb für Aufregung gesorgt. Viele werfen Trump vor, dass er nicht genug dafür tut, die Ausbreitung des Virus zu verhindern. Es gibt aber auch viele Menschen in den USA, die es gut finden, dass Trump zum Beispiel gegen strenge Abstandsregeln ist.

Independence Day Rushmore
Bei dieser Feier zum Unabhängigkeitstag war auch Donald Trump.
Quelle: reuters

Warum gibt es in den USA so viele Neuansteckungen?

Im Moment ist vor allem der Süden der USA vom Coronavirus betroffen. In Staaten wie Florida, Texas, Arizona, Geogria und Kalifornien gibt es besonders viele Neuansteckungen. Die Gründe dafür sind unterschiedlich. Viele sagen, Politikerinnen und Politiker hätten mehr gegen die Ausbreitung des Virus unternehmen sollen - also zum Beispiel strengere Abstandsregeln beschließen.

In einigen der betroffenen Bundesstaaten galten allerdings strenge Regeln und trotzdem hat sich das Virus verbreitet. Ein Grund dafür könnte sein, dass es sich viele Menschen in den USA nicht leisten können, sich krank zu melden. Sie gehen auch mit Husten oder Fieber zur Arbeit, weil sie Angst haben, ihren Job zu verlieren. So stecken sie andere Menschen an. Außerdem leben oft viele Menschen auf engem Raum zusammen. Dort können sie Abstandsregeln kaum einhalten und das Virus verbreitet sich schneller.

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