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Corona-Regeln für den Herbst

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Mitte Oktober mit den Chefs der Bundesländer über neue Corona-Regeln gesprochen - was genau dabei heraus gekommen ist, lest Ihr hier:

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Ein Schild fordert am Viktualienmarkt in der Innenstadt zum Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung auf.
Bayern, München: Ein Schild fordert am Viktualienmarkt in der Innenstadt zum Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung auf.
Quelle: dpa

Seit einigen Wochen stecken sich wieder mehr Menschen in Deutschland mit dem Coronavirus an. Viele nennen das die "zweite Corona-Welle". Experten und Expertinnen befürchten, dass das in den nächsten Wochen so weiter gehen oder noch heftiger werden könnte. Auch weil wir uns im Herbst und Winter viel mehr drinnen aufhalten als im Sommer.

Deshalb hat Bundeskanzlerin Merkel Mitte Oktober mit den Chefinnen und Chefs der Bundesländer gesprochen und einige neue Regeln vereinbart. Ganz wichtig dabei: Einen kompletten Shutdown wie im März, also eine Zeit, in der alles geschlossen ist, soll es nicht mehr geben. Stattdessen sollen die Regeln immer dann angepasst werden, wenn es in einem bestimmten Gebiet, einer Stadt oder einem Landkreis zum Beispiel, wieder mehr Corona-Fälle gibt.

Was dann genau gemacht werden soll, das entscheiden die Experten und Politikerinnen in den einzelnen Gebieten. Für alle in Deutschland soll es aber diese Regeln geben:

AHA + L Regel

Es gelten weiterhin die so genannten AHA Regeln. Die Politikerinnen und Politiker haben der AHA Regel noch ein L hinzugefügt: Die AHA + L Regeln. Klingt wie Mathe, bedeutet aber einfach nur

  • Abstand halten
  • Hygiene beachten (also regelmäßig Hände waschen, in die Armbeuge husten oder niesen)
  • Alltagsmaske tragen
  • und Lüften

Kleinere Feiern und Partys:

Gibt es in einer Stadt oder einem Landkreis viele Corona-Fälle (nämlich 35 je 100.000 Einwohner) müssen private Partys kleiner ausfallen. In öffentlichen Räumen dürfen dann höchstens 25 Leute mitfeiern. In privaten Räumen nur noch höchstens 15 Leute.

Bei noch mehr Corona-Fällen (50 je 100.000 Einwohner) sind sogar nur noch zehn Leute draußen erlaubt. Für Feiern zuhause empfehlen die Politikerinnen und Politiker dann sogar noch weniger Gäste einladen: höchstens zehn Menschen - oder Angehörige von zwei Haushalten. Der Grund: In den vergangenen Wochen haben sich gerade bei Familienfeiern und Festen viele Menschen angesteckt.

Maskenpflicht:

An Orten, an denen sich innerhalb der letzten sieben Tage 35 Menschen pro 100.000 Einwohner angesteckt haben, gibt es auch draußen eine Maskenpflicht. Und zwar überall dort, wo Menschen dichter und auch länger zusammenkommen. Steigt diese Zahl über 50, soll die Maskenpflicht noch einmal strenger werden.

Sperrstunde:

Ab diesem Wert von 50 soll für Restaurants, Kneipen und Co. eine Sperrstunde um 23.00 Uhr gelten. Dazu gehört auch, dass kein Alkohol ausgeschenkt werden darf. Wenn sich mehr als 35 Menschen pro 100.000 Einwohner angesteckt haben, sind diese Maßnahmen nicht vorgeschrieben, aber empfohlen. Gegen diese Sperrstunde hatten einige Berliner Restaurants geklagt und Recht bekommen. Für sie gilt die Sperrstunde nicht mehr, das Alkoholausschankverbot aber schon.

Diesen Text hat Katrin R. geschrieben.

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