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Diskussion um Verhalten von Urlaubern

Am Wochenende soll es an manchen beliebten Urlaubsorten Feiern und Partys gegeben haben - ohne dass die Menschen dort auf die Abstands- und Kontaktregeln geachtet haben. Politikerinnen und Politikern macht das große Sorgen.

Die spanische Insel Mallorca (gesprochen: Majorca) ist ein beliebtes Urlaubsziel. Zurzeit sind auch viele Deutsche dort, um ihren Sommerurlaub auf der Insel zu verbringen. Auch auf Mallorca gelten wegen des Coronavirus besondere Regeln, um die weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern. Die meisten Urlauber halten sich auch daran. Doch einige Urlauber haben am Wochenende zusammen Partys gefeiert und sich dabei überhaupt nicht an die Regeln gehalten.

dichtes gedraenge herrscht an der "bierstrasse" in Palma de Mallorca.
Dichtes Gedränge und kaum einer der Urlauber trägt Maske.
Quelle: dpa

 

Kein Abstand, keine gute Idee

Jens Spahn (CDU), Bundesgesundheitsminister, spricht während einer Pressekonferenz in Berlin.
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zeigte sich besorgt.
Quelle: epa

In und rund um einige Kneipen am Strand von Palma sollen hunderte deutsche Urlauber gemeinsam gefeiert haben, ohne Abstand zu halten und ohne Masken zu tragen. Der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn zeigte sich besorgt. Er sagte, gemeinsames Feiern erhöhe das Risiko, dass sich das Coronavirus verbreite. Denn: Die Gefahr einer Weiterverbreitung des Virus sei noch lange nicht vorbei.

Ich bin jetzt wirklich kein Spielverderber oder Spaßverderber oder Feierverächter - aber es ist halt grad nicht die Zeit dafür.
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn

 

Vor einigen Monaten in Ischgl

Er erinnerte daran, was in dem österreichischen Ort Ischgl vor wenigen Monaten passiert war. Dort hatten viele Menschen aus vielen Teilen Europas Skiurlaub gemacht und gemeinsam Partys gefeiert. Expertinnen und Experten wissen mittlerweile, dass sich dort viele Menschen mit dem Coronavirus angesteckt hatten und das Virus so mit in ihre Heimatorte in ganz Europa brachten. Zurück zuhause haben sie dann andere Menschen angesteckt und das Virus verbreitete sich.

Gegen eine zweite Welle

Gesundheitsminister Spahn sagte, so etwas wie in Ischgl dürfe sich nun auf Mallorca auf keinen Fall wiederholen. Deshalb forderte er die Urlauber dazu auf, sich an die Regeln zu halten, sonst könnte es zu einer zweiten Welle kommen – das bedeutet, das Coronavirus könnte sich wieder vermehrt ausbreiten. Die Regierung auf der Insel Mallorca hat angekündigt, die Einhaltung der Regeln nun strenger zu kontrollieren.

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