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Das ändert sich im neuen Jahr 2021

Plastikverbot, Kindergeld, CO₂-Steuer: So einiges wird neu im Jahr 2021. Wir erklären euch, was sich im neuen Jahr ändert.

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Neues Jahr, neue Gesetze: Zum Jahreswechsel gibt es in Deutschland und auf der ganzen Welt oft einige Änderungen. Vor allem in der Politik. Auch mit dem Beginn von 2021 gibt es wieder neue Regelungen. Wir erklären euch, was sich im neuen Jahr ändert.

Auf dem Bild sieht man vier Wunderkerzen, die in der Zahlenfolge 2021 brennen.
Neues Jahr, neue Regeln. 2021 ändern sich wieder einige Sachen.
Quelle: Sebastian Kahnert/dpa
  • Kinder- und Arbeitslosengeld: Eure Eltern bekommen für euch jeden Monat Geld vom deutschen Staat - das sogenannte Kindergeld. Davon können sie euch zum Beispiel Schulmaterialien oder Kleidung kaufen. Ab dem 1. Januar gibt es vom Staat 15 Euro mehr für das erste und zweite Kind - also insgesamt 219 Euro pro Kind. Für euch und eure Eltern eine gute Nachricht! Und auch Menschen, die schon länger ohne Arbeit sind, erhalten ab sofort etwas mehr Geld.
  • Mindestlohn: Ab dem 1. Januar gibt es außerdem einen höheren Mindestlohn für alle Leute, die arbeiten. Er steigt auf 9,50 Euro die Stunde. Der Mindestlohn ist eine Untergrenze des Gehalts und legt fest, wie viel Geld Menschen für ihre Arbeit mindestens verdienen müssen.
  • Mehrwertsteuer: Während der Coronakrise gab es 2020 in Deutschland für ein halbes Jahr eine Mehrwertsteuersenkung. Die Mehrwertsteuer ist der Geldbetrag, der im Laden auf eine Ware noch oben drauf kommt. Das behält der Laden nicht selbst, sondern gibt es an den Staat ab. Und weil es vielen Geschäften während der Corona-Krise nicht so gut ging, wurde die Mehrwertsteuer von 19 Prozent auf 16 Prozent gesenkt. Wenn man etwas im Laden gekauft hat, war das also in den vergangenen Monaten ein kleines bisschen günstiger als sonst. Das ändert sich zum 1. Januar aber wieder: Dann wird die Mehrwertsteuer wieder auf 19 Prozent gehoben.
  • Einwegplastik: Gute Nachrichten für den Umweltschutz! Ab dem 3. Juli 2021 ist es in Ländern der Europäischen Union (EU) verboten, Einwegprodukte aus Plastik zu verkaufen - also zum Beispiel Plastikstrohhalme oder Plastikbesteck. Nur was noch in den Lagern übrig ist, darf noch ausverkauft werden. Wir müssen uns dann also umwelt- und klimafreundlichere Alternativen überlegen oder einfach mal die Strohhalme weglassen.
Auf dem Bild sieht man Plastikstrohhalme.
Die hier werden ab Juli 2021 nicht mehr verkauft: Strohhalme aus Plastik.
Quelle: Kirsty O'Connor/pa
  • CO₂-Preis: Und gleich noch eine gute Sache für's Klima: Pro ausgestoßener Tonne CO₂ müssen Unternehmen ab dem 1. Januar einen Geldbetrag von 25 Euro zahlen - die sogenannte CO₂-Steuer. Und nicht nur Unternehmen müssen tiefer in die Tasche greifen, sondern auch eure Eltern für's Benzin. Ein Liter Benzin wird um etwa 7 Cent teurer sein. Die Einnahmen, die der deutsche Staat dadurch hat, sollen für den Klimaschutz ausgegeben werden. Und vielleicht hilft die CO₂-Steuer auch, dass in Zukunft mehr Leute auf klimafreundlichere Alternativen, wie zum Beispiel Elektroautos, umsteigen.
  • Grundrente: Ältere Menschen in Deutschland, die nicht mehr arbeiten, bekommen vom Staat jeden Monat Geld zum Leben - die Rente. Bisher war die Höhe der Rente für die Menschen in Deutschland sehr unterschiedlich und viele fanden die Verteilung auch ungerecht. Manche Menschen bekommen so wenig Rente, dass sie kaum davon leben können. Deshalb gibt es ab dem 1. Januar die sogenannte Grundrente. Dadurch bekommt jede Rentnerin und jeder Rentner, der für mindestens 33 Jahre etwas in die Rentenkasse eingezahlt hat, mehr Geld.
  • Personalausweis: Jeder Erwachsene in Deutschland benötigt einen Personalausweis, um sich zum Beispiel auf Reisen oder bei der Polizei ausweisen zu können. Die Kosten, um so einen Personalausweis zu bekommen, steigen ab 2021. Alle über 24 Jahre haben bisher 28,80 Euro bezahlt - ab jetzt kostet der Personalausweis 37 Euro. Außerdem müssen ab dem 2. August 2021 alle Personalausweise zwei Fingerabdrücke enthalten.

Und zum Schluss

Kind lernt zuhause
Mehr Quarantäne heißt auch wieder mehr Unterricht zuhause.
Quelle: epa

Und was für euch 2021 sonst noch anders ist: Distanzlernen beziehungsweise Homeschooling! Zumindest beginnt das Jahr für euch und eure Eltern erst einmal ein bisschen anders als gewohnt. Wegen des Coronavirus heißt es erst einmal weiter zuhause lernen und nicht in die Schule gehen. Und das mindestens bis zum 10. Januar. In den nächsten Tagen wollen Politikerinnen und Politiker darüber diskutieren, wie es nach dem 10. Januar weitergeht - auch in den Schulen.

Diesen Text hat Lisa geschrieben.

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