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Datenschützer warnen vor der FaceApp

Die App "FaceApp" ist gerade bei vielen Menschen beliebt. Doch einige Experten raten davon ab, die Smartphone-App zu benutzen.

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Vielleicht habt ihr auch schon das eine oder andere Bild gesehen, das mit der "FaceApp" erstellt wurde? Viele Menschen, darunter auch Prominente, posten gerade Fotos in die Sozialen Netzwerke, auf denen sie viel älter aussehen, als sie eigentlich sind. Diese Fotos werden mithilfe der "FaceApp" erstellt - einer App für Smartphones. Einfach ein Bild aussuchen und in die App laden - ruckzuck lässt einen die App so alt aussehen wie eine Oma oder einen Opa. Das Ergebnis sieht zwar meistens ziemlich lustig aus, doch der Spaß hat einen Haken.

FaceApp
MIt der FaceApp kann man sich auf einem Foto altern lassen.
Quelle: dpa

Was passiert mit den Fotos und anderen Daten?

Einige Experten warnen davor, die App zu benutzen. Denn: Die App sammelt ziemlich viele Daten und es ist unklar, wer Zugriff auf diese Daten hat und was damit passiert. Die Bilder werden nämlich nicht nur auf dem eigenen Smartphone, sondern auch im Internet gespeichert. Sie bleiben auch dann weiter im Internet gespeichert, wenn man die Fotos auf dem eigenen Smartphone löscht.

Experten sagen außerdem, dass Nutzer der App viel mehr Daten von sich preisgeben müssen, als für die Funktion der App nötig ist. Der Chef von "FaceApp" hat zwar gesagt, dass die Firma keine Daten von Nutzern weitergibt oder verkauft. Doch laut den Nutzungsbedingungen der App wäre das erlaubt. Einige warnen deshalb davor, die App zu verwenden. Viele Experten raten grundsätzlich dazu, im Internet und bei Apps immer genau darauf zu achten, welche Daten man von sich preisgibt.

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