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Soldaten verlassen Afghanistan

Beinahe 20 Jahre lang waren Soldatinnen und Soldaten aus bis zu 50 Ländern in Afghanistan im Einsatz – darunter auch deutsche Bundeswehrsoldaten. Sie wollten gegen die Terrororganisationen in dem Land vorgehen. Jetzt verlassen die Soldaten Afghanistan wieder, obwohl das Land immer noch nicht sicher ist.

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In dem Land Afghanistan gehört Gewalt für viele Menschen zum Alltag. Dort gibt es immer wieder Anschläge, die häufig von der islamistischen Gruppe, die sich „Taliban“ nennt, verübt werden. Die Taliban regierten sogar eine Zeit lang das Land. Sie gingen dabei hart gegen Menschen vor, die sich nicht an ihre strengen Regeln hielten. Die Taliban versteckten auch weltweit gesuchte Terroristen.
Vor rund 20 Jahren kamen Soldaten aus verschiedenen Ländern der Welt nach Afghanistan. Dabei hatten sie mehrere Ziele: Unter anderem wollten sie die Taliban bekämpfen, Frieden und Sicherheit schaffen und eine stabile Regierung in dem Land aufbauen. Die meisten Soldaten, die in Afghanistan im Einsatz waren, kamen aus den USA.

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Warum verlassen die Soldatinnen und Soldaten das Land?

Den Soldaten gelang es, die Herrschaft der Taliban zu beenden und Terroristen zu fassen. Trotzdem verüben die Taliban bis heute Anschläge in Teilen des Landes. Mit den Jahren kam es auch zu Gesprächen mit den Taliban. Der vorige US-Präsident Donald Trump hatte mit ihnen vereinbart, dass die US-Soldaten das Land verlassen. Dafür sollten die Taliban mit der Gewalt aufhören und Friedensgespräche mit der afghanischen Regierung führen. Zwar kommen diese Gespräche kaum voran. Aber der Nachfolger von Donald Trump, US-Präsident Joe Biden hat im Frühjahr angekündigt, tatsächlich alle Soldaten bis zum September aus Afghanistan zurückzuholen.
Die USA hatten die meisten Soldaten in Afghanistan stationiert. Deutsche Soldaten und Soldaten anderer Länder haben die USA unter anderem bei der Bekämpfung der Taliban unterstützt. Jetzt, wo die USA Afghanistan verlassen wollen, schließen sich also auch alle anderen Länder an.

Wie geht es jetzt weiter?

"Die Partnerschaft zwischen Afghanistan und den Vereinigten Staaten endet nicht“. Das sagte US-Präsident Joe Biden bei einem Treffen mit dem afghanischen Präsidenten Aschraf Ghani. Die USA wollen die Lage in dem Land weiterhin genau beobachten und wollen das Land etwa mit Geld unterstützen. Außerdem sollen unter anderem einige Sicherheitskräfte in Afghanistan bleiben. Auch Hilfsorganisationen sind weiter vor Ort. Ob das genügt, um die Sicherheit in Afghanistan zu stärken, ist allerdings ungewiss.

Diesen Text hat Lotte geschrieben

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