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Deutsche Soldaten in Mali verletzt

Am Freitag gab es in dem westafrikanischen Land Mali einen Bombenanschlag. Zwölf deutsche Bundeswehrsoldaten und ein belgischer Soldat wurden dabei verletzt. Hier erfahrt ihr, warum überhaupt deutsche Soldaten in dem Land sind.

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Im Jahr 2012 gab es einen Aufstand von bewaffneten Islamisten im Norden von Mali. Die Islamisten wurden unter anderem von der malischen Armee zurückgedrängt. Aber Frieden hat das keinen gebracht, immer wieder verüben die Islamisten seitdem Anschläge.

Die Aufgaben der deutschen Soldaten in Mali

Darum beschlossen die Länder der Vereinten Nationen (UN) gemeinsam, etwa 13.000 Soldaten nach Mali zu schicken, um die malischen Soldaten im Kampf gegen die Islamisten zu unterstützen. Seit 2013 ist deshalb auch die deutsche Bundeswehr dort im Einsatz. Bis zu 1.100 deutsche Soldaten sind in Mali. Sie sollen dafür sorgen, dass es zu keinen weiteren Kämpfen kommt und die Bevölkerung beschützen. Außerdem sind bis zu 600 deutsche Soldaten dort, um für das Land Mali Soldaten auszubilden.

Soldaten bei der Mission in Mali
Seit 2013 sind deutsche Soldaten in Mali.
Quelle: dpa

Kritik am Einsatz der deutschen Soldaten

Alle zwölf verletzten Soldaten sind in der Zwischenzeit nach Deutschland gebracht worden. Sie werden in Krankenhäusern behandelt.

Nun melden sich immer mehr Politiker und Politikerinnen, die den Einsatz der deutschen Bundeswehr in Mali kritisieren. Sie sagen, der jahrelange Einsatz der deutschen Soldaten sei sehr gefährlich. Er habe in der Vergangenheit nicht geholfen und werde auch in Zukunft nicht zu mehr Frieden führen. Andere sagen, dass Militäreinsätze nun mal gefährlich seien und dass man das Land und die Menschen nicht im Stich lassen könne.

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