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Der deutschen Wirtschaft soll geholfen werden

Seit der Corona-Krise haben viele Menschen und Firmen in Deutschland Geldprobleme. Nun will die Regierung mit etwa 130 Milliarden Euro helfen.

Datum:
kino geschlossen wegen corona
Theater, Kinos und vieles mehr waren wochenlang geschlossen.
Quelle: dpa


Erst mal von vorne: Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, gab es seit Mitte März in Deutschland viele Beschränkungen: Die meisten Geschäfte mussten schließen, auch Theater, Kinos, Restaurants und so weiter. In vielen Fabriken konnte nicht mehr gearbeitet werden. Veranstaltungen wie Konzerte oder Messen wurden abgesagt. Außerdem durfte man nicht in andere Länder in den Urlaub reisen. Diese Beschränkungen wurden zwar inzwischen teilweise gelockert, aber noch ist längst nicht alles wieder so wie vor der Krise.

Firmen haben weniger Geld verdient

leeres restaurant
Ohne Gäste verdienen Restaurants kein Geld.
Quelle: dpa


Die Beschränkungen haben dazu geführt, dass in vielen Bereichen kaum oder gar kein Geld verdient wurde. Denn wenn etwa ein Laden geschlossen hat, kann dort niemand etwas kaufen, also verdienen die Ladenbesitzerinnen und -besitzer auch kein Geld. Viele Geschäfte, Restaurants und so weiter werden diese Zeit ohne Einnahmen wohl nicht überstehen und pleite gehen, also für immer schließen müssen. Noch ist unklar, wie viele es sein werden.

Menschen sind verunsichert

sorge wegen corona
Viele Menschen sind unsicher, wie es mit Corona weitergeht.
Quelle: dpa


Dazu kommt noch, dass viele Menschen im Moment sehr unsicher sind, wie es mit Corona weitergehen wird. Sie machen sich zum Beispiel Sorgen um ihren Arbeitsplatz. Deshalb kaufen sie lieber weniger Sachen und planen auch eher keine teuren Reisen, sie sind also sehr vorsichtig beim Geldausgeben und geben lieber weniger aus.

Handelswege sind unterbrochen

Hochgeklappte Containerbrückenkräne im Hamburger Hafen. Archivbild
In den Häfen werden weniger Container abgefertigt.
Quelle: Axel Heimken/dpa

Und: Normalerweise handeln viele deutsche Firmen mit Firmen im Ausland, sie verkaufen etwa viele Produkte dorthin - zum Beispiel in die USA oder nach China. Weil die Corona-Krise aber fast die ganze Welt betrifft, ist dieser Handel mit dem Ausland im Moment eingeschränkt, deutsche Firmen verdienen weniger Geld mit dem Verkauf von Waren ins Ausland.

Der Wirtschaft soll geholfen werden

Das alles führt dazu, dass es der deutschen Wirtschaft nach Einschätzung von Expertinnen und Experten im Moment schlecht geht. Die Bundesregierung hat deshalb am Mittwochabend ein Hilfspaket beschlossen - also dass mit viel Geld vom Staat den Firmen und den Menschen in Deutschland geholfen werden soll. Dazu sollen in diesem und im kommenden Jahr insgesamt rund 130 Milliarden Euro ausgegeben werden. Hier sind drei Beispiele, wofür das Geld gedacht ist:

Lob und Kritik für das Hilfspaket

Für diese Entscheidung gibt es sowohl Lob als auch Kritik: Die einen finden, dass mit dem Geld der Wirtschaft und damit auch den Menschen in Deutschland gut geholfen werden kann und dadurch zum Beispiel auch Arbeitsplätze gerettet werden können. Andere finden, dass Deutschland viel zu viele Schulden machen muss, um das Hilfspaket bezahlen zu können - dass der Staat sich also Geld von Banken leihen muss, das später irgendwann wieder zurückgezahlt werden muss. Einige Politikerinnen und Politiker sind außerdem der Meinung, das Hilfspaket helfe gar nicht richtig. Sie sagen, nun werde zwar viel Geld ausgegeben, es müssten jedoch ganz andere Dinge getan werden, um den Firmen in Deutschland zu helfen.

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Konjunkturpaket: Hilfe für die Wirtschaft
 

So soll der Wirtschaft in der Corona-Krise geholfen werden.

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1 min
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