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Reinhard Grindel nicht mehr Chef des DFB

Am Dienstag hat Reinhard Grindel in Frankfurt verkündet, dass er nicht länger Präsident des Deutschen Fußball-Bundes sein wird.

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Schon lange waren viele Menschen rund um den Deutschen Fußball-Bund (kurz: DFB) unzufrieden mit der Arbeit von Reinhard Grindel. Ihm wurde zum Beispiel vorgeworfen, dass er mit dem Rücktritt von Mesut Özil aus der Nationalmannschaft nicht richtig umgegangen sei. Außerdem kritisierte Grindel den Führungsstil von Bundestrainer Joachim Löw - auch das kam bei vielen nicht gut an.

Reinhard Grindel
Von 2016 bis 2019 war Reinhard Grindel DFB-Präsident.
Quelle: epa

Und dann kam auch noch raus: Reinhard Grindel hatte sich von einem superreichen Ukrainer eine Luxusuhr schenken lassen. Dass er dieses Geschenk angenommen hat, finden viele nicht richtig. Denn als Chef des DFB musste Grindel viele wichtige Entscheidungen treffen und Absprachen vereinbaren. Viele finden, ein DFB-Präsident sollte sich immer vorbildlich verhalten, nie in krumme Geschäfte verwickelt sein oder bei Aufträgen mauscheln.

Dazu gehört auch, sich immer sehr genau zu überlegen, ob man Geschenke annimmt oder lieber nicht, weil hinter dem Geschenk irgendeine Absicht stecken könnte. Zudem hatte Reinhard Grindel selbst die krummen Machenschaften immer heftig verurteilt, die es im Fußballgeschäft überall auf der Welt gibt. Eine teure Uhr als Geschenk anzunehmen, war jetzt der Fehler, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Reinhard Grindel musste zurücktreten.

Jetzt ist der DFB auf der Suche nach einem neuen Präsidenten. Er soll im September gewählt werden. Bis dahin führen die beiden Übergangspräsidenten Reinhard Rauball und Rainer Koch den DFB.

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