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Die Geschichte der Raumfahrt

Im Jahr 1969 landete der erste Mensch auf dem Mond.

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Wer hat noch nie davon geträumt, einmal schwerelos durch Sternennebel zu schweben? Oder einen kleinen Wochenendausflug zum Mars zu unternehmen? Das ist leider heute noch nicht möglich. Aber wer weiß, was in der Zukunft alles passiert. Denn so lange fliegt der Mensch noch gar nicht ins All.

Drei Astronauten aus Russland, Japan und den USA haben nach einer zweitägigen Reise durch das Weltall die Internationale Raumstation ISS erreicht. Gestartet war das Trio in Baikonur in Kasachstan.
Astronauten aus Russland, Japan und den USA
Quelle: dpa

1957 fing alles an

Der Startschuss für das Zeitalter der Raumfahrt fiel im Oktober 1957. Das Land Sowjetunion, zu dem damals Russland und einige andere Länder gehörten, schoss den Satelliten Sputnik 1 in die Erdumlaufbahn. Dieser Satellit wog 80 Kilo und sendete Funksignale zur Erde. In 98 Minuten umkreiste er die Erde. Nach drei Wochen gaben die Batterien auf. Doch die Forscher ließen sich davon nicht abschrecken und forschten weiter.

Die USA und die Sowjetunion wollten beide so schnell wie möglich zum Mond fliegen. Damit begann eine Art Wettlauf: Einen Monat nach dem Flug des Satelliten Sputnik ins Weltall folgte eine sowjetische Rakete mit einem Lebewesen an Bord: Es war die Hündin Laika. Der erste Mensch im Weltall war der 27-jährige Juri Gagarin aus der Sowjetunion. Am 12. April 1961 flog er in einer Raumkapsel 108 Minuten um die Erde.

Mann auf dem Mond

"Das größte Abenteuer der Menschheit - Geheimnisse des Apollo-Programms": Erste Menschen auf dem Mond.
Am 20. Juli 1969 betraten Menschen zum ersten Mal den Mond.
Quelle: ZDF

Doch dann kam der große Tag der USA: Am 16. Juli 1969 flog die Rakete Apollo 11 zum Mond. Drei Tage später erreichte die Rakete die Umlaufbahn des Mondes. Am 20. Juli 1969 setzte der amerikanische Astronaut Neil Armstrong als erster Mensch einen Fuß auf den Mond. Millionen Menschen sahen ihm im Fernsehen dabei zu.

1986 wurde dann die russische Raumstation MIR gebaut. Sie war die erste Raumstation, also ein Ort im Weltall an dem Menschen leben und arbeiten. Weil so eine Raumstation aber super teuer ist, hat sich das Land Russland entschieden, die MIR aufzugeben. Man ließ sie im Jahr 2001 in den Pazifik stürzen.

International Space Station (ISS)

Russland beteiligte sich dafür zusammen mit 15 anderen Ländern ab 1998 am Bau der ISS. Sie ist die erste internationale Raumstation und wird immer weiter ausgebaut. Seit 2007 wurde auch das europäische Forschungslabor Columbus zur ISS transportiert. Der nächste große Traum der Weltraumforschung ist wohl eine Reise zum Mars. Im Moment ist das für Menschen technisch aber noch nicht möglich.

Die internationale Raumstation ISS schwebt über der Erde.
Die International Space Station ISS
Quelle: dpa
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