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Eklige Quietscheentchen

Die Plastiktiere sehen eigentlich ganz niedlich aus. Sie haben es aber ganz schön in sich. Forscher haben Mal genauer hingeschaut.

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Sie sind echte Stars in vielen Badewannen. Sie sind üblicherweise klein, gelb und quietschen. Die meisten Menschen ekeln sich nicht vor den süßen Quietscheentchen - bis jetzt! Eine neue Untersuchung zeigt, dass die Plastiktiere ganz schön viele Keime in ihrem Bauch sammeln.

eine Quietscheente, die in der Mitte aufgeschnitten ist un dinnen braune Stellen hat
So sieht es im Inneren vieler Quietscheentchen aus. Quelle: dpa

Forscher aus den USA und der Schweiz haben Badeenten gesammelt, die in den Badewannen der Menschen gelebt haben. Um in den Bauch der Enten sehen zu können, mussten die Plastiktiere aufgeschnitten werden. Die Forscher haben das aber ganz vorsichtig gemacht.

Unappetitlicher Schleim

Was sie dann entdeckten, war etwas unappetitlich: brauner, schwarzer oder durchsichtiger Schleim in fast allen untersuchten Enten. Nach einigen Tests stand fest, dass sich in diesem Schleim ziemlich viele Bakterien und Pilze gesammelt hatten. Denn das schmutzige Badewasser, das sich in den Bäuchen der Enten sammelt, ist ein guter Nährboden für Bakterien. Wenn kleine Kinder sich beim Baden Wasser aus der Ente ins Gesicht spritzen, kann das zum Beispiel die Augen reizen.

Abkochen gegen Keime

Aber keine Sorge, die Quietscheenten können in euren Badewannen wohnen bleiben. Die Forscher empfehlen, die Plastiktiere ab und zu in heißem Wasser auszukochen. Das macht die Enten auch im Inneren wieder sauber und tötet die Keime ab. Es gibt zum Beispiel auch Badeenten ohne Loch zu kaufen - die können dann zwar nicht quietschen, sehen aber trotzdem süß aus.

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