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Das geheime Leben der Bäume

Bäume stehen nicht einfach im Wald herum. Sie können sich gegen Feinde wehren und helfen sich auch gegenseitig.

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Bäume können sogar miteinander reden. Sie schicken Nachrichten oder machen Ansagen an ihre Feinde. Außerdem haben Bäume im Wald eine Art Internet. Das glaubt ihr nicht? Kinderreporterin Lara hat den Förster Peter Wohlleben in der Eifel getroffen. Der hat nämlich ein Buch geschrieben, in dem er behauptet, dass Bäume auf eine bestimmte Art sprechen können.

ZDFtivi | logo! - Sprechende Bäume

logo!-Kinderreporterin Lara hat den Förster Peter Wohlleben getroffen.

Videolänge:
2 min
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Der Trick der Schirmakazie

In seinem Buch "Hörst Du, wie die Bäume sprechen?" erzählt Peter Wohlleben auch von einem Baum, der in Afrika wächst. Dieser Baum heißt Schirmakazie. Man kann die Schirmakazie leicht an ihrer Form erkennen, denn die Baumkrone ist flach und breitet sich wie ein Schirm über dem Stamm aus. Sie hat kleine Blätter, die Giraffen besonders gern mögen. Mit ihren langen Hälsen erreichen die Tiere ihre Lieblingsspeise auch ganz bequem. Damit die Giraffen den Baum nicht kahl fressen, wehrt sich die Schirmakazie mit einem schlauen Trick: Knabbert eine Giraffe an den Blättern, erkennt die Schirmakazie das und pumpt eine giftige Flüssigkeit in die Blätter. Den Giraffen bleibt nicht viel Zeit, bis das Gift die Blätter erreicht. Das wissen die Tiere inzwischen und deshalb wandern sie nach ein paar Minuten zu einer anderen Schirmakazie.

Zwei Giraffen an einer Schirmakazie
Den Giraffen schmecken die leckeren Blätter an der Schirmakazie Quelle: imago

Warnung an Nachbarbäume

Doch die Giraffen können nicht einfach den Nachbarbaum nehmen, denn die angeknabberte Schirmakazie gibt einen Duftstoff ab. Mit diesem Duft warnt sie die anderen Schirmakazien in der Nähe vor den Giraffen. Sofort beginnen die Bäume in der Nachbarschaft damit, die giftige Flüssigkeit in die Blätter zu pumpen, um sich vor einer Knabberattacke zu schützen. Den Trick kennen die Giraffen inzwischen und deshalb ziehen die Tiere auf ihrer Suche nach der nächsten Futterquelle gegen den Wind weiter. Alle Bäume, die in Windrichtung liegen, sind inzwischen giftig. Nur die Bäume, die keinen Duftstoff abbekommen, sind genießbar für die Giraffen - bis auch sie bemerken, dass sie angeknabbert werden und sich wehren. 

Achtung Harz!

Nadelbäume haben eine andere Art sich gegen Feinde zu wehren. Bohrt sich ein Käfer von außen in ihre Rinde, schicken Nadelbäume Harz dorthin. Das ist eine klebrige Flüssigkeit, die dazu dient, die Wunde in der Rinde zu verschließen. Gleichzeitig wehrt das Harz den Käfer ab, denn er bleibt stecken und ertrinkt in dem zähflüssigen Harz. 

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