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Der digitale EU-Impfpass

Die EU plant einen digitalen Impfpass zum Sommer. Mit ihm soll man in Zukunft einfacher reisen können. Wie das funktioniert erfahrt ihr im Artikel.

Datum:
Eine Spritze liegt auf einem Impfpass. Symbolbild
Den gelben Impfpass kennt ihr wahrscheinlich.
Quelle: Friso Gentsch/dpa

Als Kind sind Impfungen ja fast schon Alltag - man bekommt meistens einige Spritzen gegen fiese Krankheiten. Vielleicht ist euch ja dabei schon ein kleines Mini-Heftchen aufgefallen - der Impfpass. Dort werden alle Impfungen, die ein Mensch bekommen hat, aufgelistet.

Elektronischer Impfpass für Urlaubsreisen
So ähnlich könnte der digitale Impfpass auf dem Smartphone aussehen.
Quelle: Imago

So etwas ähnliches soll es bald speziell für Corona geben und zwar in allen Ländern der EU und digital. Das Besondere: Mit diesem digitalem EU-Impfpass soll man in Zukunft nicht nur nachweisen können:

  • ob man schon gegen Corona geimpft ist.

Sondern auch:

  • ob man schon mal eine Corona-Infektion hatte.
  • oder ob und wann man einen Coronatest gemacht hat.


Das Ganze ist also mehr als nur ein Impfpass, die EU nennt es deshalb auch „Digitales grünes Zertifikat".

Die Idee dahinter: Geimpfte, Leute mit überstandener Corona-Infektion und frisch Getestete (natürlich negativ) sind wahrscheinlich nicht ansteckend. Mit dem Impfpass bzw. Zertifikat könnten sie das ganz einfach nachweisen. Das könnte zum Beispiel das Reisen viel einfacher machen und sicherer - so die Hoffnung. Im Video haben wir das noch mal für euch zusammengefasst.

logo! - Rettet der EU-Impfpass die Sommerferien?  

Mit dem Impfnachweis könnte Reisen wieder einfacher werden.

Videolänge
1 min · ZDFtivi 1 min

Kein Urlaub wie vor Corona

Der digitale Impfpass könnte im Sommer kommen. Das heißt jetzt leider nicht, dass wir in den Sommerferien wieder alle Urlaub machen können, wie vor Corona. Denn mit dem digitalen gibt's noch einige Probleme. Hier zwei Beispiele:

1. Es ist noch nicht ganz klar, ob Geimpfte und Leute, die bereits Corona hatten, nicht vielleicht trotzdem noch andere Menschen anstecken könnten. Und auch ein negatives Testergebnis kann mal falsch sein. Die Ansteckungsgefahr wird also selbst mit dem Impfpass nicht ganz weggehen.

2. Das Ganze könnte schnell unfair werden. Nämlich dann, wenn Leute ohne Impfung Nachteile hätten. Etwa wenn Reisen für sie komplizierter wären. Denn nicht alle werden bis zum Sommer schon die Chance bekommen haben, sich impfen zu lassen. Und für Kinder, zumindest die unter 16-Jährigen, gibt es noch nicht mal einen zugelassenen Impfstoff!

Was heißt das jetzt für Kinder ?

Auch wenn ihr erst mal keine Impfung damit nachweisen könnt, könntet ihr den Impfpass nutzen: Immerhin könnt ihr damit zeigen, ob ihr schon eine Corona-Infektion durchgemacht habt oder frisch getestet seid.

Diesen Text hat Johanna geschrieben.

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