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Wird bald mehr fürs Klima getan?

Vor fünf Jahren haben viele Länder einen gemeinsamen Vertrag zum Klimaschutz gemacht. Doch bislang wird nicht genug getan, um den Vertrag einzuhalten. Wird sich das jetzt ändern? Darüber haben Politikerinnen und Politiker am Samstag beraten.

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Um das Klima zu schützen, müssen möglichst viele Länder auf der Welt zusammenarbeiten. Nur so kann die Erwärmung der Erde wirklich abgebremst werden. 2015 haben fast alle Länder der Welt bei einem Treffen in Paris überlegt, wie das gehen kann. Am Ende des Treffens haben alle einen Vertrag unterschrieben, das Pariser Klimaabkommen. Was in diesem Vertrag zum Beispiel steht, erfahrt ihr hier:

Grafik Weltklimavertrag

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Weltklimavertrag
 

195 Staaten haben 2015 einen Weltklimavertrag beschlossen.

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Es muss mehr getan werden

Die Unterzeichnung des Klimavertrags ist jetzt fünf Jahre her. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind sich einig, dass seitdem nicht genug getan wurde, um die Ziele auch wirklich zu erreichen. Im Vertrag steht auch, dass die Länder regelmäßig überprüfen müssen, ob sie mehr für den Klimaschutz tun müssen. Um das zu tun, haben sie sich am Samstag verabredet - im Videochat.

Wird der Klimanotstand ausgerufen?

Antonio Guterres, Generalsekretär der Vereinten Nationen, Archivbild vom 20.11.2020
Antonio Guterres, Chef der Vereinten Nationen
Quelle: Reuters

Der Chef der Vereinten Nationen, António Guterres, hat bei dem Treffen gefordert, dass auf der ganzen Welt der Klima-Notstand ausgerufen wird. Das würde bedeuten, dass alles getan werden muss, um die Klimaerwärmung abzubremsen.

Einige Länder haben bei dem Treffen vorgestellt, wie sie in Zukunft mehr für den Klimaschutz tun wollen. China zum Beispiel will unter anderem die erneurbaren Energien im Land ausbauen. Und die Insel Barbados in der Karibik sowie die Malediven in Südasien wollen schon 2030 keine Treibhausgase mehr ausstoßen. Pakistan will in Zukunft keine neuen Kohlekraftwerke mehr bauen.

Das hat die EU vor

Die Mitgliedsländer der Europäischen Union hatten sich schon vor dem Treffen darauf geeinigt, mehr für den Klimaschutz zu tun. Das haben sie abgemacht: In den EU-Ländern sollen noch weniger klimaschädliche Gase wie CO2 ausgestoßen werden als bisher geplant. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel versprach, dass eine halbe Milliarde Euro in Klimaprojekte in ärmeren Ländern investiert werden soll.

Vielen Klimaschützerinnen und Klimaschützern gehen die Ideen nicht weit genug. Sie fordern, dass Politikerinnen und Politiker sich noch viel stärker für den Klimaschutz einsetzen. So auch die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg. Sie sprach von "leeren Worten" bei der Konferenz.

Diesen Text hat Luisa geschrieben.

Mehr Infos zum Thema Klima und Klimawandel gibt's hier:

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