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Verbindungen in alle Welt - mit Diplomatie

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Deutschland hat viele Beziehungen ins Ausland – also zu anderen Ländern. Da geht es zum Beispiel um Geld, also um die wirtschaftliche Zusammenarbeit, oder darum, den Frieden zwischen Ländern zu wahren. Und immer wieder gibt es deswegen lange Gespräche und Verhandlungen.  

Das Auswärtige Amt  

Das Auswärtige Amt – so wird das Außenministerium von Deutschland genannt – kümmert sich um diese Gespräche und Verhandlungen mit anderen Ländern. Es ist also dafür zuständig, dass es mit anderen Ländern einen Austausch über Themen wie Frieden, Wissenschaft oder Wirtschaft gibt. Außerdem gehört es zu den Aufgaben, eine möglichst gute Beziehung zu den Ländern aufzubauen und im Fall von Konflikten eine gemeinsame Lösung für sie finden. Der Hauptsitz des Auswärtigen Amts ist in Berlin, außerdem gibt es auch noch einen kleinen Nebensitz in Bonn und mehr als 200 Außenstellen – sogenannte Auslandsvertretungen. 

Der Außenminister 

Außenminister Heiko Maas
Außenminister Heiko Maas

Chef des Auswärtigen Amts ist der Außenminister. Seit März 2018 ist das Heiko Maas. Da es viele verschiedene Länder, Herausforderungen und Konflikte gibt, hat der Außenminister viele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die ihn unterstützen – darunter auch Diplomaten und Diplomatinnen. Was genau ihre Aufgabe ist und warum sie so heißen, erfahrt ihr hier:  

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Wie Diplomaten arbeiten
 

Sie sind wichtig für die Beziehungen Deutschlands zu anderen Ländern.

Videolänge:
1 min


Wo Diplomaten arbeiten

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In diesem Gebäude in Prag ist die deutsche Botschaft in Tschechien.


Die Diplomatinnen und Diplomaten arbeiten zum Beispiel in einer der 153 deutschen Botschaften in anderen Ländern – also sozusagen in den Auslandsbüros des Auswärtigen Amts. Dort sollen sie erfahren, was in dem Land, in dem sie sind, passiert und was dort wichtig ist. Dafür sprechen sie mit den Menschen dort. Möglichst mit denen, die wichtig sind für bestimmte Entscheidungen: mit Politikerinnen und Politikern zum Beispiel, oder mit Wirtschaftsleuten. Sie sollen dabei helfen, dass sich die Beziehungen zwischen Deutschland und anderen Ländern gut entwickeln.
Deutsche Botschaften im Ausland vertreten aber nicht nur die Interessen Deutschlands vor Ort, sondern bieten deutschen Bürgern auch Hilfe an, wenn sie auf einer Reise zum Beispiel ihren Pass oder ihr Geld verloren haben. Sie sind also auch eine wichtige Anlaufstelle für Deutsche im Ausland.

Und: Diplomatinnen und Diplomaten vertreten Deutschland nicht nur in anderen Ländern, sondern auch in internationalen Organisationen wie den Vereinten Nationen oder der Europäischen Union.  

Wie wird man Diplomatin oder Diplomat? 

Für das Auswärtige Amt zu arbeiten und Diplomatin oder Diplomat zu werden ist gar nicht so einfach, denn man muss einige Bedingungen erfüllen: Man muss zum Beispiel unter 32 Jahre alt sein, man muss mindestens drei Sprachen sprechen können und ein Studium abgeschlossen haben. Erst dann kann man sich zu einem Diplomaten oder einer Diplomatin ausbilden lassen. Dafür hat das Auswärtige Amt eine eigene Akademie. 

Wer all diese Hürden gemeistert hat, darf dann die Interessen von Deutschland im Ausland vertreten. Da Diplomaten und Diplomatinnen sehr viel Verantwortung tragen, haben sie besondere Rechte: Sie müssen zum Beispiel nicht alle Steuern zahlen, und sie können nicht so einfach von der Polizei verhaftet werden.

Allerdings kann der Job auch echt anstrengend sein, denn meistens sind Diplomatinnen und Diplomaten nicht länger als vier Jahre im selben Land. Das heißt: Danach ziehen sie in ein anderes Land und vertreten dann dort die Interessen von Deutschland. Für die Familie und Kinder von Diplomatinnen und Diplomaten heißt das zwar Abenteuer rund um die Welt – aber auch immer wieder eine neue Sprache, neue Schule, neue Freunde… 

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