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Diskussion um Statuen

Bei den Anti-Rassismus-Demonstrationen wurden Denkmäler von Menschen beschmutzt, beschädigt oder sogar abgerissen.

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Zuerst passierte es bei den Anti-Rassismus-Demonstrationen in den USA, inzwischen auch in einigen Städten in Europa: Bei einigen Protesten gegen Rassismus hat ein kleiner Teil der Demonstranten Denkmäler und Statuen beschädigt oder sogar umgestürzt. Der Vorwurf der Demonstranten: Die Statuen erinnern an Personen, die in der Vergangenheit nicht nur Gutes getan haben. Hier im Video erklären wir es euch am Beispiel von Christoph Kolumbus.

logo! - Warum werden zurzeit Statuen umgestürzt? 

logo! erklärt es euch.

Videolänge
1 min · ZDFtivi 1 min

Auch in Deutschland wird gerade über einige Denkmäler und Statuen diskutiert. Das Problem: Einige Menschen, die mit solchen Statuen in Deutschland geehrt werden, haben während der Zeit des Kolonialismus Verbrechen begangen. Kolonialismus gab es vom 15. bis zum 20. Jahrhundert. Damals haben viele europäische Länder andere Länder auf der Welt besetzt und die Menschen dort unterdrückt - viele sind dabei gestorben. Was genau im Kolonialismus passiert ist, könnt ihr hier nachlesen.

Nachbau des Schiffs Santa Maria von Kolumbus, aufgenomen am 13.05.2014

logo! - Kolonialismus und Sklavenhandel 

Vor hunderten Jahren besetzten Europäer fremde Gebiete.

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Ein Teil der Demonstrantinnen und Demonstranten sagt, dass es falsch sei, Menschen, die rassistisch gehandelt haben, mit Statuen zu ehren. Ein Verein, der sich schon länger mit den Kolonial-Denkmälern in Berlin beschäftigt, setzt sich dafür ein, dass die Kolonial-Denkmäler in Deutschland nicht einfach abgeräumt werden sollten.

Ihrer Meinung nach wäre es besser, die Statuen zu verändern. Eine Idee wäre, Künstler aus den ehemaligen Kolonien einzuladen. Die könnten die Statuen dann umgestalten und verändern. Nur eine Infotafel vor die Statuen zu stellen, die auf das Problem hinweise, reiche nicht aus.

In Bristol haben Demonstranten eine Statue ins Wasser geworfen
Demonstranten haben Anfang Juni in der englischen Stadt Bristol eine Statue ins Wasser geworfen.
Quelle: keir gravil via Reuters this image has been supplied by a third party

In Deutschland gibt es auch einige Straßen, die nach Menschen benannt wurden, die in der Kolonialzeit Verbrechen begangen haben.
In Hamburg gibt es zum Beispiel ein Gelände, auf dem viele Kolonial-Denkmäler stehen. Auch hier wird diskutiert. Es gibt Überlegungen, wie das Gelände so verändert werden kann, dass den dortigen Besuchern die Kolonialgeschichte erklärt wird. Der Ort soll so künftig als Mahnmal dienen. Damit würden auch zukünftige Generationen an diese Verbrechen erinnert.

Hier könnt ihr noch mehr zu den weltweiten Protesten gegen Rassismus nachlesen.

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