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Wie gefährlich sind E-Zigaretten?

Auf einer großen Konferenz in der Schweiz sprechen Gesundheitsexperten über die Gefahren des Rauchens. Dabei geht es auch um die E-Zigarette.

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Der Trend ist nicht unbedingt neu, aber er verbreitet sich: Seit einigen Jahren greifen immer mehr Menschen zur E-Zigarette statt zum normalen Glimmstengel. Dabei wird kein Tabak verbrannt, sondern es verdampft eine Flüssigkeit. Der Vorteil: Bestimmte schädliche Stoffe wie Teer, die beim Verbrennen von Tabak entstehen, gibt es bei der E-Zigarette nicht. Deshalb preisen viele Hersteller die E-Zigarette gegenüber normalen Zigaretten als weniger gesundheitsschädlich an.

Gesundheitsexperten warnen

Ob die E-Zigarette wirklich so harmlos ist, darüber gibt es allerdings ziemlichen Streit. Denn die E-Zigarette enthält genau wie normale Zigaretten Nikotin. Das ist der Stoff, der süchtig machen kann. Die E-Zigarette kann also genauso abhängig machen wie Zigaretten aus Tabak.

Und: Der Dampf von E-Zigaretten enthält viele verschiedene chemische Stoffe. Was diese Dämpfe genau im Körper bewirken und ob sie nicht doch schädlich sind, ist noch nicht genau geklärt.

Durch Fruchtgeschmack zum Rauchen verführt?

Die Flüssigkeit, die in der E-Zigarette zum Verdampfen gebracht wird, gibt es in ganz verschiedenen Geschmacksrichtungen. Der Dampf kann zum Beispiel nach Kirsche, Mango oder Schokolade schmecken. Auch viele Kinder und Jugendliche mögen diese Aromen.

Die Gesundheitsexperten, die gerade auf der Konferenz der Weltgesundheitsorganisation WHO in der Schweiz beraten, sehen darin ein Problem. Sie meinen: Es werden absichtlich Geschmacksstoffe verwendet, die Kinder und Jugendliche zum Rauchen verleiten könnten. Und wer einmal nikotinsüchtig sei, der greife später wahrscheinlich auch zu normalen Zigaretten.

Mann raucht E-Zigarette
Auch die E-Zigarette macht abhängig.
Quelle: imago/imagebroker

In Deutschland erst ab 18 erlaubt

Seit April 2016 dürfen E-Zigaretten in Deutschland nicht mehr an Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren verkauft werden. In vielen anderen Ländern ist der Verkauf noch nicht so genau geregelt. Das sollte nun dringend geschehen, fordern Experten. Außerdem sollten Kinder und Jugendliche vor Werbung für E-Zigaretten geschützt werden.

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