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Mehr Badeunfälle als im Jahr zuvor

199 Menschen sind dieses Jahr schon ertrunken. Das sind mehr als im vorigen Jahr. Die Gründe dafür und was Corona damit zu tun hat, lest ihr hier.

Es ist heiß, es ist sonnig - dann geht's, ganz klar, ab ins Wasser! Sich im Meer, Fluss oder See abzukühlen gehört zum Sommer einfach dazu. Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer passen auf, dass beim Schwimmen nichts passiert. Bestimmt kennt ihr die roten Shirts der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (abgekürzt DLRG).

Allerdings kann nicht jeder See und jeder Fluss in Deutschland von der DLRG bewacht werden. Dafür gibt es viel zu wenig Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer. Immer wieder kommt es besonders im Sommer zu Badeunfällen. Die DLRG kommt für die ersten sieben Monate diesen Jahres auf 199 Menschen, die beim Schwimmen ertrunken sind.

Die DLRG blickt mit Sorge über zu wenig Rettungsschwimmer in die Zukunft.
Die DLRG blickt mit Sorge über zu wenig Rettungsschwimmer in die Zukunft.
Quelle: dpa

Dieses Jahr sind mehr Menschen ertrunken

Das klingt zwar schlimm, heißt aber nicht direkt, dass Baden super gefährlich ist. In Deutschland gehen jeden Tag viele, viele tausend Menschen irgendwo schwimmen. Ertrinken ist also sehr selten - aber es kommt eben vor.

Gerade mit Blick auf das vergangene Jahr macht die Zahl der Badetoten der DLRG jedoch Sorgen - es sind nämlich mehr als im vorigen Jahr. In den ersten sieben Monaten des Jahres 2021 sind 174 Menschen ertrunken.

Lange Saison - und Corona

Dass es dieses Jahr wieder mehr Badetote gibt, liegt unter anderem daran, dass dieses Jahr die Badesaison sehr lang ist. Schon im Mai war es häufig warm und sonnig und die Hitzewellen wollen nicht enden! Ihr wart dieses Jahr bestimmt auch schon oft im Wasser, oder? Wenn mehr Menschen baden gehen, steigt damit auch die Häufigkeit von Unfällen.

Badesee in Brandenburg
Gerade der Sprung kopfüber ins kalte Wasser ist nicht ganz ungefährlich: Besser vorher abkühlen - und vor allem vorher schauen, ob es wirklich tief genug ist und kein Ast oder Stein im Weg.
Quelle: imago

Ein anderes Problem ist, dass es nicht genügend Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer gibt. Wegen Corona waren nämlich die Schwimmbäder teilweise geschlossen, sodass weniger von ihnen ausgebildet werden konnten. Gleichzeitig haben die Schwimmbad-Schließungen dazu geführt, dass viele Kinder nicht richtig schwimmen lernen konnten.

Seen und Flüsse können gefährlich sein

Auf den ersten Blick wirkt das Meer mit Wellen, Flut und Ebbe gefährlicher - tatsächlich ertrinken die meisten Menschen aber in Flüssen und Seen. Das liegt auch daran, dass an den Stränden an Nord- und Ostsee meistens eine Badeaufsicht vor Ort ist. An vielen Flüssen und Seen gibt es das nicht. Außerdem unterschätzen viele Menschen die Strömung - und überschätzen sich.

Die DLRG empfiehlt, das Schwimmen erstmal im Schwimmbad zu üben, bevor man sich in offene Gewässer traut. Und auch dann solle man besser erstmal in Ufernähe bleiben und nicht so weit rausschwimmen. Mehr Tipps, wie ihr sicher baden könnt und wie ihr Menschen in Not beim Schwimmen am besten helft, lest ihr hier:

Diesen Text hat Meike geschrieben.

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