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Der April hatte so viel Sonne wie noch nie

Der April war ungewöhnlich sonnig und trocken. Was die einen gefreut hat, macht den anderen große Sorgen - vor allem Landwirten und Förstern.

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„April, April, der macht, was er will“ – eigentlich ist der April für extrem wechselhaftes Wetter bekannt. Doch in diesem Jahr war es im April fast die ganze Zeit sonnig und trocken. Experten sagen, dass es wohl der sonnigste April war, den man je gemessen hat – und es war einer der trockensten. Zwar sorgt das sonnige Wetter bei vielen von uns wohl dafür, dass sich die Corona-Zeit etwas besser aushalten lässt. Doch viele Landwirtinnen und Landwirte machen sich wegen der Trockenheit große Sorgen um ihre Ernte. Und dem Wald geht's durch die Trockenheit auch nicht gut - Regen wird dringend benötigt!

Eine Rapspflanze wächst aus dem trockenen Boden eines Feldes am 20.04.2020 in Thüringen
Diese Rapspflanze hätte dringend Regen nötig.
Quelle: dpa

So ist die Situation

In den vergangenen zwei Jahren war es außergewöhnlich trocken in Deutschland - vielleicht erinnert ihr euch noch daran. Das bedeutet, dass weniger Regen gefallen ist als üblich. Weil es auch dieses Jahr bisher kaum geregnet hat, konnte die Erde kaum Wasser speichern. Pflanzen brauchen aber zum Teil viel Wasser um zu überleben. Landwirte machen sich nun große Sorgen: wenn es nicht bald deutlich mehr regnet, könnten ihre Pflanzen vertrocknen. Dann wird es viel weniger zu ernten geben. Um das zu verhindern, bewässern manche Landwirte jetzt schon ihre Pflanzen - normalerweise müssen sie das erst später im Jahr tun. Bei vielen reicht das Wasser aber gar nicht für alle Pflanzen. Die Landwirte hoffen jetzt auf einen Mai mit viel Regen.

Grafik: Dürre in Deutschland
Unsere Kollegen von "planet e" haben die Dürre in Deutschland grafisch dargstellt.
Waldbesitzer fürchten neue Borkenkäferplage. Archivbild
So sehen Borkenkäfer aus.
Quelle: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

Auch dem Wald fehlt der Regen. Wenn es langfristig viel zu trocken ist, könnten Bäume sterben. Dazu kommt, dass der Winter so mild war, dass viele Käfer überlebt haben, die für Bäume schädlich sind. Wenn die Bäume durch fehlendes Wasser sowieso schon geschwächt sind, können diese Käfer, wie etwa die Borkenkäfer, große Schäden anrichten. Außerdem sind das Laub, die Tannennadeln und Äste auf dem Waldboden extrem trocken und können sich so besonders leicht entzünden. Deshalb ist die Gefahr im Moment groß, dass es im Wald zu Bränden kommt.

In den nächsten Tagen kommt mehr Regen

Ein vertrockneter Ast in einem vertrockneten Wald.
Unsere Wälder leiden unter der Trockenheit.
Quelle: dpa

Zwar fällt in den nächsten Tagen deutlich mehr Regen, aber wahrscheinlich nicht genug, um die vergangenen trockenen Wochen auszugleichen. Weil Regen in Zukunft öfter länger ausbleiben könnte, fordern Umweltschützer, dass Wald und Klima besser geschützt werden müssen.

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