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Kampf gegen Ebola

In dem zentralafrikanischen Land Kongo haben sich hunderte Menschen mit dem Ebola-Virus angesteckt. Ärzte und Hilfsorganisationen versuchen die Krankheit zu bekämpfen. Angriffe von bewaffneten Gruppen machen es ihnen allerdings schwer.

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Zum zehnten Mal ist die Krankheit Ebola in der Demokratischen Republik Kongo ausgebrochen. Immer mehr Menschen erkranken dort an dem gefährlichen Virus. Viele Experten und Hilfsorganisationen sind im Kongo, um den Menschen dort zu helfen.

Ebola im Kongo
Schutzkleidung ist bei der Behandlung von Ebola wichtig.
Quelle: reuters

Wer sich mit dem Ebola-Virus ansteckt, bekommt meistens Fieber und Kopfschmerzen, muss sich übergeben und hat Durchfall. Viele Menschen, die an Ebola erkranken, sterben. Mehr über die Krankheit erfahrt ihr im Artikel unten.

Wie Ärzte versuchen zu helfen

Karte Demokratische Republik Kongo
Karte Demokratische Republik Kongo
Quelle: ZDF/logo!

Im Kongo sind bereits mehr als tausend Menschen gestorben. Vor allem im Osten des Landes breitet sich die Krankheit schnell aus. Ärzte und Hilfskräfte versuchen jetzt alles, damit nicht noch mehr Menschen Ebola bekommen. Zehntausende Menschen sind bereits geimpft worden, so dass sie einen besseren Schutz gegen die Krankheit haben.

Ein Mädchen wäscht sich an einem Eimer die Hände. Hinter ihr stehen viele Kinder in der Schlange.
Bevor sie ins Klassenzimmer gehen, müssen diese Schulkinder im Kongo sich gründlich die Hände waschen.
Quelle: dpa

Außerdem werden vor Geschäften und Schulen Wassereimer und Seife aufgestellt. So können die Menschen sich die Hände gründlich waschen. Außerdem wird Schulkindern gesagt, dass sie sich möglichst nicht gegenseitig berühren sollen. So soll verhindert werden, dass sie sich gegenseitig anstecken.

Bewaffnete Gruppen verhindern medizinische Hilfe

Ein großes Problem für die Helfer sind allerdings bewaffnete Gruppen, die in der Gegend um die Macht kämpfen. Die Angriffe machen den Menschen Angst, so dass sie nicht mehr in die Gesundheitsstationen und Arztpraxen gehen, um sich behandeln zu lassen. Außerdem werden auch die Helfer angegriffen und so an ihrer Arbeit gehindert. Ärzte und Hilfskräfte fordern daher mehr Unterstützung von der Regierung.

Ebola bricht immer wieder aus

Vor etwa fünf Jahren gab es schon einmal einen großen Ebola-Ausbruch in den afrikanischen Ländern Guinea, Liberia und Sierra Leone. Damals waren fast 30.000 Menschen erkrankt und etwa 11.000 Menschen gestorben.

Ein Viruspartikel des Ebola-Viruses im Elektronenmikroskop.

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Darum ist die Krankheit so gefährlich

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