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Medikamente gegen Ebola helfen

Bisher gab es keine Medikamente gegen die Krankheit Ebola. Allerdings werden seit einigen Monaten vier Medikamente getestet. Nun gibt es gute Nachrichten: Forscher berichten, dass zwei Medikamente gut funktionieren.

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Seit etwa einem Jahr breitet sich die Krankheit Ebola wieder aus - diesmal in der Demokratischen Republik Kongo. Bei einem heftigen Ausbruch vor etwa fünf Jahren waren in Westafrika Tausende Menschen gestorben.

Um so etwas in Zukunft zu verhindern, arbeiten Ärzte, Forscher und andere Experten daran, Medikamente zu entwickeln. Die sollen dabei helfen, die Krankheit zu bekämpfen. Mit Erfolg: Die Forscher berichten nun, dass zwei Medikamente sehr gut funktionieren. Mit ihrer Hilfe wurden bereits an Ebola erkrankte Menschen in Kongo geheilt. Wichtig ist, dass sie das Medikament so früh wie möglich bekommen.

Ein Mitarbeiter im Ebola-Behandlungszentrum in Beni im Kongo.
Ein Mitarbeiter behandelt ein Kind in Kongo.
Quelle: Kitsa Musayi/dpa

Gefährliche Krankheit

Karte Demokratische Republik Kongo
Die Demokratische Republik Kongo liegt in Zentralafrika.
Quelle: ZDF/logo!

Wer sich mit dem Ebola-Virus ansteckt, bekommt meistens Fieber und Kopfschmerzen, muss sich übergeben und hat Durchfall. Viele Menschen, die an Ebola erkranken, sterben. Von den etwa 2.800 Menschen, die im Kongo an Ebola erkrankt sind, sind mehr als 1.800 gestorben.

Ärzte und Hilfskräfte versuchen jetzt alles, damit nicht noch mehr Menschen Ebola bekommen. Dazu gehört auch, dass Menschen, die bisher nicht erkrankt sind, so schnell wie möglich geimpft werden. Außerdem werden zusätzliche Krankenstationen eingerichtet.

Bewaffnete Gruppen erschweren die Hilfe

Ein großes Problem für Helfer und Ärzte sind bewaffnete Gruppen, die in einigen Gegenden in der Demokratischen Republik Kongo um die Macht kämpfen. Die Angriffe machen den Menschen Angst, sodass sie nicht mehr in die Gesundheitsstationen und Arztpraxen gehen, um sich behandeln zu lassen. Es kommt auch vor, dass Helfer angegriffen und an ihrer Arbeit gehindert werden.

Ein Viruspartikel des Ebola-Viruses im Elektronenmikroskop.

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Darum ist die Krankheit so gefährlich

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