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Ein Jahr nach dem Amoklauf in Parkland

Bei der Gewalttat an einer Schule im US-Bundesstaat Florida starben vor einem Jahr 17 Menschen. Seitdem setzen sich viele Schülerinnen und Schüler für strengere Waffengesetze in den USA ein.

Datum:

Es war der 14. Februar 2018: Ein Jugendlicher stürmte in eine Schule in Parkland im US-Bundesstaat Florida und tötete 17 Menschen. Daran erinnerten die Schülerinnen und Schüler in Parkland in der vergangenen Woche und gedachten der Opfer.

Viele von ihnen trauern nicht nur, sie versuchen auch, etwas zu verändern: Seit dem Amoklauf setzen sich viele Schülerinnen und Schüler für strengere Waffengesetze in den USA ein. Denn sie sind der Meinung, dass solche Amokläufe verhindert werden könnten, wenn es strengere Waffengesetze geben würde. Mit Demonstrationen und Protestaktionen wollen sie die Politiker dazu bringen, die Gesetze zu ändern.

anti-waffen-proteste in usa 'marsch fuer unsere leben'
"March for Our Lives" - "Marsch für unsere Leben". So nennen die Schülerinnen und Schüler ihre Bewegung für strengere Waffengesetze.
Quelle: ap

Worum es geht

Anders als in Deutschland ist es in den USA relativ einfach, Waffen zu kaufen. Fast jeder in den USA hat das Recht, eine Waffe zu besitzen. Viele US-Amerikaner finden das auch gut. Sie sagen, Waffen sind wichtig, um sich zum Beispiel gegen Verbrecher verteidigen zu können.

Weniger Waffen = weniger Gewalt?

Proteste gegen Waffengewalt
Die Proteste gehen weiter.
Quelle: imago

Es gibt jedoch auch viele Menschen in den USA, die der Meinung sind, dass die Waffengesetze verschärft werden müssten. Wenn es nicht mehr so einfach wäre, an Waffen zu kommen, gäbe es auch weniger Schießereien und Amokläufe, meinen sie. Früher sind solche Proteste meistens ziemlich schnell wieder verstummt und haben kaum etwas verändert. Doch jetzt bleiben vor allem viele Schüler und Schülerinnen in den USA an dem Thema dran.

In den Monaten nach dem Amoklauf hatten sich immer mehr Menschen den Protesten angeschlossen, auch in anderen Teilen der USA. In einigen Bundesstaaten - darunter auch in Florida, wo der Amoklauf passierte - wurden die Waffengesetze seitdem tatsächlich verschärft. Doch die Schülerinnen und Schüler lassen nicht locker: Sie wollen, dass es überall in den USA schwieriger wird, Waffen zu kaufen und zu besitzen. Dafür wollen sie auch in Zukunft demonstrieren und so die Politiker und vor allem US-Präsident Donald Trump unter Druck setzen.

Warum es so schwierig ist, die Waffengesetze in den USA zu ändern:

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Waffengesetze in den USA
 

Warum es schwierig ist, strengere Regeln einzuführen.

Videolänge:
1 min
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