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Haushaltssperre zum Jahrestag

Seit einem Jahr ist Donald Trump nun Präsident der USA. So richtig feiern kann er dieses Jubiläum jedoch nicht.

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Könnt ihr euch noch daran erinnern, dass Donald Trump sein Amt als Präsident der USA angetreten hat? Das war am 20. Januar 2017. Trump ist jetzt also seit einem Jahr einer der mächtigsten Menschen der Welt. Doch statt dieses Jubiläum zu feiern, muss sich Donald Trump gerade mit einem ziemlich großen Problem auseinandersetzen. Denn seiner Regierung geht das Geld aus.

Donald Trump
Donald Trump ist der 45. Präsident in der Geschichte der USA. Quelle: reuters

"Shutdown" legt Regierung lahm

Eigentlich war geplant, dass die Politiker am Freitag ein Haushaltsgesetz beschließen - also einen Plan, wie viel Geld in den nächsten Monaten ausgegeben wird und wofür. Doch die Politiker konnten sich nicht einigen. Und so lange es keine Einigung gibt, gibt es auch kein Geld. Deshalb gilt seit Mitternacht eine Haushaltssperre. Erst mal darf die Regierung also gar kein Geld mehr ausgeben. "Government Shutdown" (auf Deutsch: Schließung der Regierung) wird das in den USA genannt.

Government Shutdown in den USA
Auch die Freiheitsstatue bleibt geschlossen. Quelle: reuters

Viele Ämter, Mussen und Nationalparks müssen womöglich vorerst geschlossen bleiben. Wie lange der Shutdown dauern wird, ist unklar. Fest steht: Geld gibt es erst wieder, wenn sich die Politiker geeinigt haben. Eine ähnliche Situation gab es zum letzten Mal im Jahr 2013. Damals dauerte der Shutdown 16 Tage.

Auch sonst läuft längst nicht alles rund für den US-Präsidenten. Das zeigt ein Blick zurück auf das erste Jahr der Amtszeit von Donald Trump.

Das erste Jahr der Amtszeit: Es gibt viel Kritik

Manche finden zwar gut, dass Trump sich um die Wirtschaft gekümmert hat, also zum Beispiel großen Firmen geholfen hat. Bei anderen hat er sich jedoch sehr unbeliebt gemacht. Viele sind nicht damit einverstanden, wie er Politik macht. Trump war immer wieder in den Nachrichten, weil er seine Meinung sehr direkt geäußert und damit zum Teil auch provoziert hat.

In einer trockenen Landschaft stehen verschiedene Modelle der Mauer, die zwischen Mexiko und den USA gebaut werden soll.
Verschiedene Modelle der Mauer, die zwischen Mexiko und den USA gebaut werden soll. Quelle: dpa

Das hat Trump bei seiner ersten Rede als Präsident gesagt. Er meinte damit, dass er viele Dinge anders machen will als zum Beispiel sein Vorgänger Barack Obama. Er wolle dafür sorgen, dass es vor allem den US-Amerikanern gut geht.

Er hat aber auch immer wieder fremdenfeindliche Aussagen gemacht. Trump will zum Beispiel die Einwanderung von Muslimen in die USA stoppen und weniger Menschen aus dem Nachbarland Mexiko einreisen lassen. Er will sogar eine riesige Mauer zwischen den USA und Mexiko bauen lassen, damit Menschen aus Mexiko nicht unerlaubt in die USA reisen können.

Ausstieg aus dem Klimaabkommen?

Das Thema Klimaschutz ist für Trump nicht so wichtig. Er hat angekündigt, aus dem Pariser Klimaabkommen auszusteigen. Das ist ein wichtiger Vertrag zwischen vielen Ländern, in dem sie sich drauf einigen, das Klima zu schützen. Der Ausstieg der USA aus diesem Vertrag ist von großer Bedeutung, weil die USA ein mächtiges und großes Land sind und das Klima nur schwierig geschützt werden kann, wenn die USA nicht mithelfen. Kurz vor Silvester 2017 macht Trump sogar einen Scherz, dass der Klimawandel gut gegen kalte Winter wäre:

Donald Trump ist dafür bekannt, dass er eigentlich immer seine Meinung sagt - manchmal auch auf unhöfliche oder sogar beleidigende Art und Weise. Das hat er vor allem auch über soziale Netzwerke getan. Bei dem Kurznachrichtendienst "Twitter" folgen Trump fast 47 Millionen Menschen.

Video

ZDFtivi | logo! - Rückblick: Ein Jahr Donald Trump

Seit dem 20. Januar 2017 ist Donald Trump als Präsident der USA im Amt. Was ist in dieser Zeit passiert?

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1 min
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