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Ein Tag zum Schutz der Tiere

Der Welttierschutztag erinnert an die Rechte der Tiere.

Datum:

Der 4. Oktober ist Welttierschutztag. Dieser Tag soll daran erinnern, dass auch Tiere Rechte haben und Menschen nicht einfach mit ihnen machen können, was sie wollen. Überall auf der Welt rufen deshalb Menschen mit Aktionen und Veranstaltungen dazu auf, Tiere besser zu schützen.

Schweine in einem Mastbetrieb mit Massentierhaltung
Viele Menschen halten sich nicht an die Rechte von Tieren. Quelle: reuters
Hühner
Viele Hühner leben in engen Käfigen. Quelle: dpa

Ein Thema der Tierschützer ist zum Beispiel Käfighaltung von Hühnern. In vielen Produkten, zum Beispiel in Nudeln, Keksen oder Kuchen, stecken Eier. Und diese Eier kommen von Hühnern, die in engen Käfigen gehalten werden. Die Tiere haben sehr wenig Platz, können nicht im Boden scharren und werden zu Millionen in riesigen Hallen gehalten.
Die Tierschützer fordern, dass Firmen in ihren Produkten keine Eier mehr aus Käfighaltung benutzen. Sie sollten lieber Eier nehmen, die von Hühnern aus Freilandhaltung stammen. Diese Tiere können herumlaufen und ihr Futter vom Boden aufpicken. Die Tierschützer fordern außerdem, dass auf den Produkten geschrieben steht, woher die Eier kommen.

Leid durch Tierversuche

Plakat gegen Tierversuche
Tierschützer setzen sich für die Rechte von Tieren ein. Quelle: ZDF

Aber nicht nur die Käfighaltung ist beim Welttierschutztag ein Thema, sondern auch Tierversuche. Viele Tiere müssen nämlich in den Versuchslabors leiden. Oft sterben sie qualvoll bei den Versuchen. Viele gesunde Tiere werden zum Beispiel mit schmerzhaften Krankheiten angesteckt, damit die Forscher mit ihnen experimentieren können. Leiden müssen die Tiere auch, wenn starke Medikamente an ihnen getestet werden, zum Beispiel um zu sehen, wie schlimm die Nebenwirkungen sind. Meist werden die Tiere nach dem Abschluss der Versuche getötet. Die Tierschützer wollen darauf aufmerksam machen, dass Tierversuche nur unnötiges Leid für viele Tiere bedeutet.

Aktionen gegen Tierquälerei

Sie fordern, dass Politiker dafür sorgen, dass Tierversuche ganz verboten werden. Außerdem soll daran erinnert werden, dass außer Hühnern auch viele Millionen andere Tiere in engen, dunklen Ställen leben müssen, etwa Schweine, Puten und Kaninchen. Für die Tierschützer ist auch das Tierquälerei, gegen die sie mit ihren Aktionen kämpfen.

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