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Erdbeben

Bei einem Erdbeben wackelt die Erde für Sekunden oder auch Minuten. Manche Erdbeben sind so stark, dass dabei viel zerstört wird.

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Erdbeben können unterschiedlich stark sein. Jährlich gibt es einige tausend Erdbeben, doch die meisten sind kaum spürbar. Manche bemerkt man nur leicht, andere wiederum sind so stark, dass einzelne Häuser oder aber auch ganze Städte zerstört werden können.

Schäden nach einem Erdbeben
Schäden nach einem Erdbeben
Quelle: ap

Wie entstehen Erdbeben?

Die Erde besteht aus unterschiedlichen Schichten: dem glühend heißen Erdkern in der Erdmitte, dem darauf liegenden Erdmantel und der Erdkruste auf der Erdoberfläche. Die Erdkruste ist in viele einzelne Erdplatten geteilt: Es gibt acht große und viele kleinere Platten. Sie sind ständig in Bewegung und wandern in verschiedene Richtungen.

Erdbeben kommen besonders häufig an Plattenrändern vor. Wenn zwei Platten aneinander reiben, baut sich Spannung auf. Irgendwann ist diese Spannung so groß, dass sie sich mit einem Ruck löst. Dort, wo der Ruck stattfindet, bebt die Erde. Diese Stelle nennt man "Epizentrum". Von dort breiten sich die ausgelösten Erschütterungen als Erdbebenwellen im Inneren und an der Oberfläche der Erde aus.

Seismograf
Seismograf
Quelle: dpa

Die Stärke der Beben kann man messen: mit einem Seismografen, also einem Gerät, das selbst die kleinsten Bodenbewegungen aufzeichnet. Die Erdbebenstärke wird nach der "Richterskala" angegeben. Die stärksten Beben, die bisher gemessen wurden, erreichten Werte zwischen acht und neun.

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