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Niemand soll mehr obdachlos sein - wie kann das gehen?

Europa-Politiker und -Politikerinnen haben diese Woche gesagt, dass sie in den kommenden zehn Jahren die Obdachlosigkeit beenden möchten. Es soll also in Europa niemand mehr auf der Straße leben müssen. Was dafür passieren müsste, erklären wir euch.

Videolänge:
1 min
Datum:
29.11.2020

Wie könnt ihr mit obdachlosen Menschen umgehen?

Wenn es draußen nass und kalt ist, ist das Leben für Menschen, die keine Wohnung haben, besonders hart. Hier sind einige Tipps, wie Menschen, die auf der Straße leben, unterstützt werden können:

1. Sollte ich Obdachlosen Geld geben?

Wenn ihr denkt, das könnte dem obdachlosen Menschen helfen, könnt ihr das ruhig machen. Wenn ihr aber Sorge habt, dass das Geld für Alkohol oder andere Drogen verwendet wird, könnt ihr obdachlosen Menschen auch mit anderen Dingen eine Freude machen. Zum Beispiel mit verpackten Lebensmitteln, die nicht zubereitet werden müssen, wie Brot oder Obst. Auch warme Kleidung, Handschuhe, Socken oder Unterwäsche können helfen. Einige Obdachlose freuen sich auch über Tickets für den Nahverkehr, weil sie sich in Bussen und Bahnen im Warmen aufhalten können. Ihr könnt die Menschen auch einfach danach fragen, mit welchen Dingen ihr ihnen helfen könnt.

2. Freundlich und respektvoll sein

Viele Obdachlose fühlen sich von der Gesellschaft ausgeschlossen. Neben der Kälte, dem Hunger und der Armut fehlt ihnen oftmals auch der Kontakt zu anderen Menschen. Deshalb freuen sich viele über ein freundliches Lächeln. Das zeigt auch Respekt gegenüber dem Menschen. Wenn man einfach vorbeigeht oder sich wegdreht, wirkt das auch herablassend – und das Gefühl mag niemand.

3. Grenzen wahren

Menschen zu helfen, denen es nicht gut geht, ist eine super Sache. Doch eure Hilfsbereitschaft sollte nicht zu weit gehen. Eure Adresse oder Telefonnummer solltet ihr nicht weitergeben und auch keinen Obdachlosen mit nachhause nehmen.

4. Im Notfall Hilfe holen

Wenn ihr das Gefühl habt, es geht einem obdachlosen Menschen nicht gut, ist es okay, ihn anzusprechen oder zu wecken, um zu fragen, ob alles in Ordnung ist oder er Hilfe braucht. Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob es dem Menschen gut geht, weil er zum Beispiel nicht mehr ansprechbar ist, solltet ihr Erwachsene um Hilfe bitten oder selbst einen Krankenwagen rufen.

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