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Hitze und Trockenheit machen Landwirten Probleme

Viele Landwirte machen sich zurzeit Sorgen. Wegen des trockenen Wetters rechnen die Landwirte mit großen Ernteausfällen. Das Problem sind unter anderem Monokulturen. Doch dafür gibt es eine Lösung.

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Staubtrockene Böden und verdorrte Pflanzen: Wenn Landwirte zurzeit ihre Felder betrachten, gibt es kaum Grund zur Freude. So trocken wie in diesem Sommer war es in Deutschland schon lange nicht mehr. Im Osten des Landes ist es sogar die schlimmste Dürre seit mehr als 50 Jahren. Viele Landwirte befürchten deshalb, dass sie in diesem Jahr viel weniger ernten können als sonst. Besonders stark betroffen sind Getreidefelder, also zum Beispiel Felder mit Weizen und Mais.

Die Dürre sorgt für massive Ernteausfälle.
Die Dürre sorgt für große Ernteausfälle.
Quelle: Martin Gerten/dpa

Das Problem: Monokulturen

Viele Landwirte bauen nur eine Art, also nur eine Getreide- oder Gemüsesorte an. Einige bauen zum Beispiel nur Mais an und andere haben riesige Felder mit Gerste. Wenn ein Landwirt nur eine Art anbaut, dann nennt man das eine Monokultur. So eine Monokultur ist für viele Landwirte erstmal praktisch. Sie können sich großes Wissen zu der einen Pflanzenart aneignen und kennen sich dann mit dieser Pflanze richtig gut aus.

Aber die Monokultur ist für viele Landwirte auch ein Problem. Denn wenn nur eine Art angebaut wird, dann sind die Landwirte abhängig vom Wetter, also dem Wetter, das gut für die Pflanzenart ist, die sie anbauen. Bauen sie also eine Art an, die eher viel Regen benötigt und Trockenheit nicht verträgt, haben sie ein Problem, wenn es wie jetzt eine Hitzewelle gibt. Denn dann fällt direkt die ganze Ernte aus.

Die Lösung: Mehr Vielfalt

Sorge in der Landwirtschaft - Ernteeinbußen durch Trockenheit in den Sommermonaten
Landwirte müssen auch in Zukunft immer wieder mit Extremwetter rechnen.

Deshalb sagen Experten, dass es in Zukunft immer wichtiger sein wird, nicht nur eine Art anzubauen, sondern viele verschiedene Sorten. So machen es einige Landwirte auch heute schon, vor allem auf Bio-Bauernhöfen. Dort werden zum Beispiel viele verschiedene Getreide- oder Gemüsesorten angebaut. Je nach Wetter wächst mal die eine- oder die andere Sorte besser. So gibt es für die Landwirte immer etwas zu ernten. Deshalb haben viele Bio-Landwirte die große Hitzewelle meist ohne große Ernteverluste überstanden.

Das ist aber nur eine Möglichkeit, wie Landwirte in Zukunft mit Extremwetter umgehen können. Für viele bedeutet das, dass sie ihre Betriebe und ihre Arbeit umstellen müssen. Das kostet Zeit und Geld. Viele Landwirte wünschen sich dafür auch mehr Unterstützung von Politikern, damit es in Zukunft weniger Ernteausfälle gibt.

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Was können Landwirte bei Wetterextremen tun?

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